9. Februar 2017, 10:45
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Sparprogramm und geringe Schäden bescheren Zurich Gewinnsprung

Beim Schweizer Versicherungskonzern Zurich hat sich der harte Sparkurs im abgelaufenen Jahr ausgezahlt. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 3,2 Milliarden US-Dollar (drei Milliarden Euro) und damit 74 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Rivale des europäischen Marktführers Allianz am Donnerstag in Zürich mitteilte.

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Im Jahr 2015 hatte Zurich einen herben Gewinneinbruch erlitten.

Im laufenden Geschäft sprang das operative Ergebnis um 55 Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar in die Höhe. Damit traf das Unternehmen insgesamt etwa die Erwartungen von Analysten. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 17 Franken erhalten.

Den Löwenanteil der Gewinnsteigerung lieferte die seit Jahren gebeutelte Schadenversicherung. Hier konnte Zurich den operativen Gewinn fast verdreifachen. Dabei kamen dem Versicherer nicht nur die Einsparungen im Betrieb, sondern auch geringere Schäden zugute.

Tausende Mitarbeiter von Sanierung betroffen

Dadurch reichten die Beitragseinnahmen im Gegensatz zum Jahr 2015 aus, um die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb zu decken. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich von 103,6 auf 98,4 Prozent und lag damit wieder unter der kritischen 100-Prozent-Marke.

2015 hatte Zurich einen herben Gewinneinbruch erlitten. Die geplante milliardenschwere Übernahme des britischen Konkurrenten RSA platzte. Der eingeleitete Umbau soll die jährlichen Kosten bis 2019 um 1,5 Milliarden US-Dollar senken, kostet aber erst einmal Geld. Von der Sanierung sind tausende Mitarbeiter betroffen. (dpa-AFX)

Foto: Zurich

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