18. Januar 2017, 06:18
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Schutz für Senioren: Als Rentner richtig abgesichert

Für Rentner bestehen nur wenige Pflichtversicherungen. Im Ruhestand ist es besonders wichtig, sich gegen Kosten abzusichern, die durch Krankheit, Pflegebedürftigkeit und ein hohes Alter entstehen können. Cash.Online stellt die wichtigsten Versicherungen für Senioren vor.

Schutz für Senioren: In Rente richtig abgesichert

Rentner müssen nur wenige Pflichtversicherungen haben, dennoch sollten einige Risiken abgesichert werden.

1. Krankenversicherung

Die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung ist für jeden Pflicht, der nicht privat krankenversichert ist. Wenn man zu 90 Prozent der zweiten Hälfte seines Erwerbslebens gesetzlich versichert war, kann man innerhalb der Krankenkasse Mitglied in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) werden.

Hierdurch reduziert sich der selbst zu zahlende Beitrag deutlich. Ein weiterer Vorteil der KVdR ist, dass auf private Einkünfte – beispielsweise Mieteinnahmen – keine Krankenkassenbeiträge gezahlt werden müssen.

Rentner mit privater Krankenversicherung (PKV), die gesetzliche Rente beziehen, können einen Zuschuss zur PKV beantragen. Zuschüsse können auch freiwillig gesetzlich versicherte Rentner erhalten – also Ruheständler, die gesetzlich krankenversichert aber nicht Mitglied der KVdR sind.

2. Krankenzusatzversicherung

Von einer Krankenzusatzversicherung können gesetzlich versicherte Rentner profitieren, wenn Zahnersatz fällig wird, oder Operationen anstehen. Private Zusatzversicherungen übernehmen dann beispielsweise Kosten für höherwertigen Zahnersatz, Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer im Krankenhaus.

Krankenzusatzversicherungen sollten allerdings möglichst frühzeitig abgeschlossen werden, da manche Versicherer Altersobergrenzen für Neukunden haben.

Seite zwei: Pflege und Privat­haft­pflicht

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1 Kommentar

  1. Betrifft Krankenversicherung im Alter. – Richtig ist, wer 90 % seiner zweiten Hälfte des Erwerbslebens pflichtversichert war, ist automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung als Rentner. – Was machen die vielen tausend Frauen, die in jungen Jahren ein Praktikum absolvieren mußten, im Rahmen ihrer Berufsausbildung? – Wer wie ich erfolgreich 3 Kinder groß gezogen hat, erst spät in die Berufswelt eingestiegen ist, fällt leider durchs Raster. Ich werde voraussichtlich 290,-Euro Rente bekommen und habe nun die Möglichkeit, mich entweder privat zu versichern oder freiwillig in der gesetzlichen Versicherung. Das bedeutet 800- 1000 Euro in der Privaten Versicherung oder ca. 500 Euro in der gesetzlichen Versicherung zu zahlen. – Ich empfinde es einfach als Schande, dass in unserem Sozialstaat meine Rente nicht einmal ausreicht für die Krankenversicherung.- Vielleicht überlegt einer von unseren tollen Politikern, ob ein notwendiges Praktikum, vor einem Studium, bereits als Einstieg ins Berufsleben gewertet werden muss.
    Stefanie Geheb-Ossen

    Kommentar von Stefanie Geheb-Ossen — 8. Februar 2017 @ 17:19

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