11. Oktober 2017, 14:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wer zahlt bei Wildunfällen?

Durch häufigeren Wildwechsel ist die Gefahr von Autounfällen mit Tieren im Herbst besonders hoch. Möchte man sich vor hohen Kosten im Schadensfall schützen, kann eine Versicherung helfen. Doch was ist dabei zu beachten?

Wer zahlt bei Wildunfällen?

Besonders in bewaldeten Gebieten und an Feldrändern ist die Gefahr durch Wildwechsel groß.

Die meisten Wildunfälle ereignen sich laut dem Versicherungsunternehmen Universa in den frühen Morgenstunden, in der abendlichen Dämmerung sowie am Rand von Feldern, Wäldern und Wiesen.

Beim Versicherungsschutz vor derartigen Unfällen sei jedoch Vorsicht geboten, da viele Versicherungen nur eine begrenzte Zahl von Tierarten abdecken.

Teilkasko schützt nur begrenzt

Gemäß Bundesjagdgesetz seien sogenannte Haarwildschäden, also beispielsweise Rehe, Hirsche und Wildschweine, über die Teilkaskoversicherung abgedeckt.

Universa zufolge bieten bestimmte Versicherer durch eine erweiterte Wildschadendeckung noch weiter Tiere auf, namentlich Pferde, Rinder, Schafe oder Ziegen.

“Am sichersten sind Autofahrer, wenn sie darauf achten, dass der Zusammenstoß mit allen Tieren mitversichert ist“, erklärt Margareta Bösl, stellvertretende Leiterin der Schadenabteilung bei der uniVersa.

Umfassender Schutz hat mehrere Vorteile

Eine Teilkaskoversicherung die jegliche Tierschäden abdeckt sei darüber hinaus auch deshalb vorteilhaft, weil sie die Prüfung der Tierart überflüssig, und die Schadensregulierung so schneller mache.

Außerdem erfolge in der Teilkaskoversicherung nach dem Schadensfall keine Höherstufung der Prämie, wie dies bei einem Vollkaskoschaden der Fall wäre.

Universa empfiehlt aus diesem Grund den eigenen Vertrag zu überprüfen, da der Schutz vor Tierschäden besonders bei Altverträgen und Basisdeckungen oft lückenhaft sei. (bm)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Google: Die gefragtesten Versicherungsprodukte im ersten Quartal

Deutschen Verbrauchern stehen hunderte Versicherungsprodukte zur Verfügung um die perfekte Absicherung  für sich selbst zusammenzustellen. Welche dieser Produkte aktuell am gefragtesten sind, hat das Online-Marketingunternehmen Mediaworx untersucht.

mehr ...

Immobilien

Scheidung und Hausverkauf: Finanzielle Verluste vermeiden

Lassen sich Paare mit Immobilieneigentum scheiden, stehen sie vor der Frage, was mit dem Haus oder der Wohnung geschieht. Der Immobiliendienstleister McMakler gibt Tipps, welche Schritte Paare unternehmen sollten, um finanzielle Verluste zu vermeiden und zu einer sinnvollen Lösung zu kommen.

mehr ...

Investmentfonds

Die Volatilität ist zurück

Mit der Verunsicherung der Anleger bleibt auch die Volatilität an den Märkten. Doch Auslöser für die Schwankungen ist nicht allein Unsicherheit. Die Volatilität bleibt, aber das ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen und Anleger können sich zudem schützen.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank: IT-Vorstand Kim Hammonds tritt zurück

Der Vorstandsumbau bei der Deutschen Bank geht weiter: Nach nur gut eineinhalb Jahren in der Topetage verlässt IT-Vorstand Kim Hammonds das größte deutsche Geldhaus, wie das Institut am Mittwochabend in Frankfurt mitteilte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Immobilienkauf: Notartermin platzt – kein Schadensersatz

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil vom 13. Oktober 2017 – AZ.: V ZR 11/17 – die Haftung eines potenziellen Verkäufers einer Eigentumswohnung bei einem geplatzten Notartermin nur in Ausnahmefällen bejaht.

Gastbeitrag von Oliver Renner, Rechtsanwälte Wüterich Breucker

mehr ...