30 Prozent der Versicherer planen einen Run-off

Der externe Run-Off von kapitalbildenden Lebensversicherungen spaltet die Branche, wie Amundi Deutschland in einer Befragung von rund 100 Entscheidern Anfang September herausfand.

 

30 Prozent der Versicherer prüfen einen Run-off: Andreas Steinert, Leiter des Drittvertriebs von Amundi sieht die Versicherungsbranche vor bewegten Zeiten.

 

46 Prozent der Befragten gab an, der externe Run-Off schade dem Image der Branche, während auf der anderen Seite ebenfalls 46 Prozent die Meinung vertreten, die Belange der Versicherungsnehmer seien ausreichend geschützt – allerdings sei eine aktive Informationspolitik notwendig.

Zu diesem unentschiedenen Ergebnis passt, dass 71 Prozent der Befragten bisher noch nicht über einen Run-Off entschieden haben, sondern aktuell noch Lösungskonzepte prüfen. 17 Prozent planen derzeit einen internen Run-Off, nur 13 Prozent planen bislang einen externen Run-Off.

Weitgehend einig ist sich die Branche hingegen in ihrer Forderung an den Gesetzgeber: 63 Prozent der Befragten sieht bei der Berechnungsgrundlage für die Zinszusatzreserve den größten gesetzlichen Regelungsbedarf. Mit 23 Prozent der Nennungen folgt die Provisionierung mit einer Provisionsdeckelung. Dabei stellt sich die Mehrheit der Befragten gegen eine Provisionsdeckelung. 63 Prozent geben an, eine Deckelung schade der Branche und dem Vertrieb.

Seite 2: Robo-Advisiors werden kommen

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