2. Oktober 2018, 12:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wildunfälle: Was tun, wenn es kracht?

Im vergangenen Jahr wurden den Autoversicherern rund 275.000 Wildunfälle gemeldet – so viele wie nie zuvor und 11.000 mehr als im Vorjahr. Das zeigt die Wildunfall-Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Wie man sich nach einem Crash. mit Wildtieren richtig verhält.

Wildunfälle: Es kracht 750 mal am Tag

750 Wildunfälle ereignen sich jeden Tag. Die Schäden summierten sich 2017 auf 744 Millionen Euro.

Im Schnitt kollidieren damit jeden Tag rund 750 Wildtiere mit Autos. Seit drei Jahren zeigt sich ein Trend zu mehr Kollisionen und höheren Schäden. Die Versicherer leisteten für jeden Unfall durchschnittlich rund 2.700 Euro. Insgesamt stiegen die wirtschaftlichen Schäden durch Wildunfälle um rund 62 Millionen Euro auf 744 Millionen Euro (plus neun Prozent).

Riskante Ausweichmanöver vermeiden

Die Versicherer raten Autofahrern, die Warnschilder vor Wildwechsel zu beachten und ihre Fahrweise entsprechend anzupassen: Am Rand von Wiesen, Feldern und Wäldern abbremsen und vor allem in der Dämmerung die Geschwindigkeit verringern.

Wenn Wild auf der Straße oder am Straßenrand auftaucht, sollten Autofahrer das Fernlicht abblenden und hupen. Riskante Ausweichmanöver sollten sie vermeiden. Der Zusammenprall mit einem anderen Auto oder einem Baum birgt in der Regel größere Gefahren als die Kollision mit einem Tier.

Seite 2: Wie Sie den Schaden ersetzt bekommen

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Fünf Millionen Bescheide zur Mütterrente bislang erteilt

Stephan Fasshauer, Direktor der Deutschen Rentenversicherung, befasste sich in seinem Bericht auf der in Bochum tagenden Vertreterversammlung mit der Umsetzung der neuen Mütterrente.

mehr ...

Immobilien

Lange Zinsbindung und höhere Beleihung bei Immobilienfinanzierungen

Die durchschnittliche Darlehenssumme für Immobilienfinanzierungen stagniert im Mai – auf Rekordniveau: Wie im Vormonat beträgt sie eine knappe viertel Million Euro (248.000 Euro). Die Standardrate, die für eine Finanzierung von 150.000 Euro und 80 Prozent Beleihungsauslauf mit zwei Prozent Tilgung und 10 Jahren Zinsbindung errechnet wird, beträgt 448 Euro. Das sind 22 Euro mehr als im April. Damit liegt sie unter dem Mittelwert von 2018 und entspricht in etwa der durchschnittlichen Rate in 2017.

mehr ...

Investmentfonds

VanEck listet den ersten eSports ETF an der Deutschen Börse

VanEck gab heute das Listing des VanEck Vectors Video Gaming and eSports UCITS ETF an der Deutschen Börse bekannt. Damit bietet der Asset Manager den ersten ETF in diesem innovativen Geschäftsfeld über Xetra an.

mehr ...

Berater

Kaum ein Unternehmen verzichtet auf die Automatisierung von Prozessen

Mehr als 90 Prozent der befragten deutschen Unternehmen automatisieren wichtige Geschäftsprozesse. So lautet das zentrale Ergebnis einer globalen Studie zur Nutzung von Automatisierungstechnologien, die UiPath in Auftrag gegeben hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Sehr positive Resonanz der Gläubiger auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter

Die Gläubiger in den Insolvenzverfahren der deutschen P&R Gesellschaften haben sehr positiv auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter reagiert. Bislang haben schon über 95 Prozent der Gläubiger bzw. deren anwaltliche Vertreter ihre Zustimmung zum Vergleich über die Forderungsfeststellung erklärt. Insgesamt wurden in den vier Insolvenzverfahren über 80.000 Schreiben an rund 54.000 Gläubiger verschickt.

mehr ...

Recht

Rendite statt Leerstand

Viele Unternehmen halten große Freiflächen oder Nachverdichtungsflächen vor, um auf dem Gelände weiter expandieren zu können. Ob und wann der zusätzliche Raumbedarf eintritt, steht oft in den Sternen. Viele Raumreserven liegen dauerhaft brach. Hinzu kommt: Die fortschreitende Geschäftsentwicklung ändert auch den Raumbedarf. Es werden also Konzepte gebraucht, die solche Zustände vermeiden.

mehr ...