Generali vor dem Run-off – Übernahme durch Viridium?

Steht die Generali Lebensversicherung vor der Übernahme durch die Viridium-Gruppe? Die Spekulationen um die Zukunft des Münchener Versicherers scheinen bald beendet zu sein.

 

Die Generali in Deutschland stellt sich im Markt neu auf. Im Rahmen des Umbaus wird die Generali Lebensversicherung an Viridium verkauft – falls die BaFin mitspielt.

 

Der bisherige Eigner, der italienische Generali-Konzern mit Sitz in Triest und Viridium, das sich auf den Aufkauf von Lebensversicherungsbeständen und Unternehmen spezialisiert hat, haben sich laut Medienberichten im Grundsatz geeinigt. Die Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), mit der laut Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor beide Unternehmen derzeit verhandeln, steht noch aus.

Insgesamt dürften rund 4,2 Millionen Verträge mit einem Volumen von rund 42 Milliarden Euro betroffen. Wegen der Brisanz der Transaktion wird dem Vernehmen nach die Generali einen Anteil von maximal 20 Prozent an der Generali Leben behalten.

Cinven und Hannover Re sind Anteilseigner von Viridium

Hinter dem Gemeinschaftsunternehmen Viridium stehen als Anteilseigner die Investmentgesellschaft Cinven sowie die Hannover Re. Die Gruppe wurde 2013/2014 gegründet und hat die Heidelberger Lebensversicherung AG, die Skandia Lebensversicherung AG sowie die Entis Lebensversicherung AG übernommen.

Die Hannover Re ist zudem Teilhaber an der Schweizer Life Invest Holding mit Sitz in Zürich. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren bereits die Skandia Leben AG in der Schweiz, die Aspecta Assurance International AG, die Skandia Leben in Lichtenstein sowie die Uniqa Lebensversicherung AG übernommen. (dr)

Foto: Generali

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