7. März 2018, 09:42
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Kaum Nachfrage nach Staatsdarlehen für Familienpflege

Das staatliche Angebot eines zinslosen Darlehens für pflegende Angehörige wird nach einem Medienbericht weiterhin kaum nachgefragt. Es soll einen Ausgleich für den pflegebedingten Verdienstausfall schaffen.

Kaum Nachfrage nach Staatsdarlehen für Familienpflege

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hatte die Regelung bereits im Januar für gescheitert erklärt.

Im vergangenen Jahr wurden bundesweit aber nur 181 neue Darlehen bewilligt, wie die “Rheinische Post” berichtet. Hinzu kommen 311 laufende Verträge, die seit Einführung des Pflege-Darlehens 2015 geschlossen wurden.

Die Ausgaben des Bundes für die Darlehen betrugen 2017 nur 756 000 Euro – im Haushalt veranschlagt waren 8,1 Millionen. Die Zeitung beruft sich auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion.

Grüne fordern Pflegezeit mit Lohnersatz

Die Haushaltsexpertin der Grünen, Ekin Deligöz, sagte der Zeitung: “Man wollte gezielt Pflegenden helfen, hat sich aber für eine Spar-Variante entschieden, die gefloppt ist.” Sie forderte eine dreimonatige Pflegezeit mit Lohnersatz.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hatte in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur die Regelung bereits im Januar für gescheitert erklärt.

Damals hatte es unter Berufung auf die bis dahin aktuellsten Zahlen von 2015 geheißen, dass 360 000 pflegende Angehörige berufstätig seien. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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2 Kommentare

  1. Staatsdarlehen für Familienpflege wird kaum nachgefragt: Wen wundert das?
    Auch wenn es ein zinsloses Darlehn ist: Pflegende Angehörige bekommen keinen finanziellen Leistungsausgleich für ihren tagtäglichen Pflegeeinsatz. Welches Geld sollen sie also zur Tilgung verwenden??

    Kommentar von Brigitte Bührlen — 8. März 2018 @ 14:28

  2. Was Angeboten wird weiß keiner ,ist zu kompliziert, ein Dahrlehn muss immer zurückgezahlt werden .Man erfindet etwas, für das Gute Gefühl etwas getan zu haben ,aber keinem nütz es was .Der Unmut der Menschen im Land wird immer mehr ,es wird nicht auf das Volk gehört .Einfach unbürokratisch zu Handeln das ist die Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen
    Christina Kraus

    Kommentar von Christina Kraus — 8. März 2018 @ 09:30

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