15. Oktober 2018, 06:15
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Keine Lust auf Rutschpartie? Worauf Autofahrer jetzt achten sollten

Auf den Zeitraum achten

In welchem Zeitraum diese “Winterreifenpflicht“ gilt, ist gesetzlich nicht festgelegt worden. ARAG Experten empfehlen allen Autofahrern, an die angemessene Bereifung zu denken. Bei tieferen Temperaturen härtet die Gummimischung von Sommerreifen nämlich aus und kann immer weniger Grip aufbauen. Hersteller empfehlen den Wechsel auf Winterreifen daher schon, wenn die Außentemperaturen auf unter sieben Grad Celsius sinken.

Die sogenannte O-bis-O-Regel bringt es hierfür jährlich auf den Punkt. Die Winterreifen sollte man am besten von Oktober bis Ostern anlegen. Denn in einigen Regionen kann es auf den Straßen bereits früh zu frostigen Situationen kommen. Kommt es aufgrund falscher Bereifung zu einem Unfall, riskiert man unter Umständen den Versicherungsschutz.

Seite 3: Von A bis F – Worauf Sie achten sollten

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2 Kommentare

  1. Lieber Atha.: Vielen Dank für Ihre Anmerkungen. Ein Sommerreifen, der bei niedrigen Temperaturen einem Winterreifen in nichts nachsteht? Eine gewagte These! Die ich aber hier auf der Seite angesichts der möglichen Gefahren definitiv nicht in dieser Form stehen lassen will. Ein Sommerreifen hat im Winter nicht nur auf Schnee das Nachsehen. Das Problem der Sommerreifen ist die Gummimischung. Und die ist nun mal nicht auf die niedrigen Temperaturen ausgelegt. Dies belegen diverse Tests. Hinzu kommt das andere Laufflächenprofil mit Lamellen, die bei der Witterung für deutlich mehr Grip sorgen.

    Wir haben zwar eher nasse als schneereiche Winter. Aber Vielfahrer oder nicht: Der Bremsweg von Winterreifen bei einer Temperatur von fünf Grad liegt – bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern – bei Nässe bei 65 Metern im Schnitt. Mit Sommerreifen sind es vier Meter mehr. Eine Distanz von etwa einer Wagenlänge. Und die ist durchaus entscheidend, ob Sie hinter dem Vordermann zum Stehen kommen, oder in seinem Heck einschlagen!

    Bei Schnee liegt der Bremsweg mit Winterpneus – bei einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern – bei rund 35 Metern. Der Sommerreifen kommt hier auf 62 Meter! Und wenn der Winterreifen steht, ist der Wagen mit Sommerreifen noch mit 35 Stundenkilometern unterwegs. Übrigens schreibt der ADAC auch: “Wer Fahrten bei “Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte” zuverlässig vermeiden kann, darf auch weiterhin im Winter mit Sommerreifen fahren.” Und ob das bei einem typischen Winter, wie wir ihn in unseren Breiten kennen, der Fall ist, mag dahin gestellt sein.

    Kommentar von Jörg Droste — 15. Oktober 2018 @ 15:25

  2. Alles nett und schön und sehr pauschal geschrieben.

    Bereits vor ein paar Jahren hat der ADAC nachgewiesen, dass die Haftung von Sommmerreifen auf Asphalt und bei niedrigen Temperaturen den Winterreifen in nichts nachsteht. Also pauschal zu sagen Sommerreifen sind im Winter lebensgefährlich ist weit hergeholt.

    Unabhängig davon sollte man natürlich als Vielfahrer auf die passende Bereifung achten und rechtzeitig sich darauf einstellen. Denn auch das hat der ADAC bewiesen; auf Schnee sind die Sommerreifen den Winterreifen klar unterlegen.

    Kommentar von Atha. — 15. Oktober 2018 @ 14:17

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