7. November 2018, 13:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Munich Re verkraftet hohe Schäden im Sommer – Aktie sackt ab

Hohe Katastrophenschäden im Sommer haben den weltgrößten Rückversicherer Munich Re nicht aus der Bahn geworfen. Nach dem schweren Katastrophenjahr 2017 soll der Überschuss 2018 weiterhin auf 2,1 bis 2,5 Milliarden Euro steigen.

Munich Re verkraftet hohe Schäden im Sommer - Aktie sackt ab

München: Im dritten Quartal erzielte die Munich Re einen Gewinn von 483 Millionen Euro und damit mehr als von Experten erwartet.

Und der scheidende Finanzvorstand Jörg Schneider bleibt zuversichtlich, die obere Hälfte der Spanne zu erreichen. Das liegt auch an der Düsseldorfer Erstversicherungstochter Ergo. Angesichts möglicher weiterer Katastrophen warnte Schneider jedoch: “Es ist noch zu früh zum Feiern.”

So sahen es offenbar auch die Anleger. Die Munich-Re-Aktie verlor bis zur Mittagszeit rund 0,47 Prozent auf 189,45 Euro und gehörte damit zu den schwächsten Werten im Dax.

Das dritte Quartal sei nur dank eines Einmaleffekts bei Ergo besser ausgefallen als erwartet, merkte Analyst Philipp Häßler von der Investmentbank Equinet an.

Geringe Kosten durch Brückeneinsturz

Im dritten Quartal erzielte die Munich Re einen Gewinn von 483 Millionen Euro und damit mehr als von Experten erwartet. Taifun “Jebi” in Japan und Hurrikan “Florence” in den USA schlugen mit jeweils rund 300 Millionen Euro zu Buche.

Der Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua kam den Konzern mit einem Anteil von 20 Millionen Euro vergleichsweise günstig zu stehen.

Ein Jahr zuvor hatten eine Hurrikan-Serie in den USA und zwei Erdbeben in Mexiko den Münchnern einen Quartalsverlust von 1,4 Milliarden Euro eingebrockt.

Seite zwei: Schaden-Koste-Quote fast kritisch

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Kfz-Versicherung: Die fairsten Anbieter aus Kundensicht

Für kaum etwas zahlen die Deutschen regelmäßig mehr Geld als für das Autofahren – und ohne guten Versicherungsschutz wird es umso teurer. Doch welche Kfz-Versicherer behandeln ihre Kunden am fairsten?

mehr ...

Immobilien

Kein Frühlingserwachen bei den Wohnimmobilienpreisen

Bereits den dritten Monat in Folge haben sich die Preise für private Wohnimmobilien im bundesdeutschen Durchschnitt laut der aktuellen Auswertung des Europace-Hauspreis-Index EPX für Februar 2019 praktisch nicht verändert. Ist das der Anfang vom Ende steigender Immobilienpreise oder nur eine vergleichsweise lange “Winterstarre”?

mehr ...

Investmentfonds

Kaufen auf Pump legt deutlich zu

Möbel, Küchen, Unterhaltungselektronik – die Verbraucher wollen Produkte aus diesen Segmenten künftig eher in Raten bezahlen als bisher.

mehr ...

Berater

Schwere Zeiten für Social Media?

Für die einen ist es eine wichtige Quelle, um mit Kunden und Fans in Kontakt zu bleiben, für die anderen ist es eher ein kaum zu beherrschendes Medium – Social Media. Neueste Zahlen zeigen eine Veränderung, die so kaum jemand erwartet hätte.

mehr ...

Sachwertanlagen

INP bringt weiteren Pflegeheim- und Kita-Fonds

Die INP-Gruppe aus Hamburg, hat mit dem Vertrieb eines neuen alternativen Investmentfonds (AIF) für Privatanleger begonnen. Fondsobjekte sind Immobilien für alt und jung.

mehr ...

Recht

“Kommt der Brexit, sollte Deutschland aus dem Euro austreten”

Der Brexit ist bedauerlich – aber nicht für die Briten. In einigen Jahren werden sie froh über den EU-Austritt sein. Doch in der aktuellen Diskussion werden ganz andere Probleme übersehen. Denn gerade für deutsche Sparer sind die Auswirkungen verheerend, meint Dr. Holger Schmitz, Schmitz & Partner AG.

mehr ...