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28. August 2018, 12:42
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Schule hat begonnen: Welche Versicherung Pflicht ist

Einschulung: In vielen Bundesländern findet sie kurz nach Ende der Sommerferien statt. Hunderttausende Grundschüler machen sich deutschlandweit als Erstklässler erstmals auf den Schulweg. Doch dieser ist nicht ohne Gefahren.

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Eltern aufgepasst. Mit der Schule sollte auch über eine zusätzliche Absicherung nachgedacht werden.

 

Wenn sich die Schüler erstmals auf den Weg zur Schule machen, brauchen sie die Hilfe ihrer Eltern. Trotz Übungen und „Probeläufen“ zur Schule, ist das Unfallrisiko nicht zu unterschätzen.

Da durch Schulwegunfälle auch schwere Verletzungen bis zur Invalidität drohen, sollten Eltern eine Absicherung über einen privaten Versicherungsschutz anstreben. Darauf weist die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher (GVI) hin.

„Als erste Absicherung bei Schulwegunfällen leistet die gesetzliche Unfallversicherung. Sie greift bei Schülern als Pflichtversicherte. Unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel, jedoch nur von und zur Schule“, warnt GVI-Vorstand Jürgen Buck.

Es besteht dann ein unbegrenzter Anspruch auf umfassende Heilbehandlung und bei Minderung der Erwerbsfähigkeit ein Rentenanspruch. Doch schon kleinere Umwege können den gesetzlichen Versicherungsschutz gefährden.

Schulwegsicherheit ist jedoch nicht nur ein Thema für Erstklässler. Laut Statistik sind die 12- bis 15-Jährigen häufiger als Grundschüler betroffen. Übrigens, die meisten Unfälle passieren nach wie vor mit dem Fahrrad.

„Weitere Untersuchungen zeigen, dass die meisten Unfälle mit und von Kindern in der Freizeit passieren“, führt Jürgen Buck weiter aus. Deshalb ist der dringende Ratschlag des GVI-Experten, den gesetzlichen Versicherungsschutz mit dem Abschluss einer privaten Unfallversicherung mit ausreichender Kapitalleistung zu erweitern.

Es ist für Eltern schmerzlich genug, wenn ihr Kind durch einen Unfall zu Schaden kommt, aber bei möglichen bleibenden, schweren körperlichen Schäden, oft gepaart mit einer lebenslangen Behinderung, kommt zusätzlich noch die finanzielle Belastung hinzu. (dr)

Foto: Shutterstock

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