„Too connected to fail“ – Versicherer und Banken setzen voll auf Fintechs

 

Im Jahr 2018 gab es allein von Januar bis Juni bereits 267 neue Bündnisse. Die Folge: Allein die fünf kollaborationsfreudigsten Banken sind zusammen 200 FinTech-Kooperationen eingegangen, während die fünf Versicherer mit den meisten FinTech-Deals addiert auf 152 Kooperationen kommen.

„Im Jahr 2017 haben wir rein statistisch alle 17 Stunden eine neue FinTech-Kooperation gesehen. Die Szene ist gewissermaßen schon jetzt ‚too connected to fail‘“, schlussfolgert PwC-Experte Demgensky. „Ohne die Startups würde den Banken und Versicherern ein entscheidender Innovationstreiber fehlen.“

Hohe Bandbreite – von Payment bis API

Dabei reichen die Kooperationen durch alle Teilsegmente der Finanzbranche. So arbeiten die Banken vor allem mit Investment-FinTechs (in 87 Fällen), Finance-Startups (86), Online-ID-Spezialisten (63), Payment-FinTechs (48) und sogenannten API-FinTechs (41) zusammen – das sind junge Firmen, die Banken über die sogenannte digitale Schnittstelle mit anderen Anbietern von Finanzdienstleistungen verknüpfen. Die Versicherer kollaborieren dagegen in erster mit InsurTechs (92 Fälle), also mit Startups, die sich tatsächlich rein auf die Versicherungsbranche konzentrieren. (dr)

 

Foto: Shutterstock

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