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1. August 2018, 07:19
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Viel Bewegung in der bAV: Perspektiven nach der Weiterbildung

Am 10. Juli fanden die Abschlussprüfungen für den 28. Jahrgang beim weiterbildenden Studium Betriebswirt/-in für betriebliche Altersversorgung (FH) an der Hochschule Koblenz statt. Diese erreichen mit dem Titel, der seit 2003 vom Campus Institut in Kooperation mit der Hochschule exklusiv verliehen wird, ein Alleinstellungsmerkmal. Durch die Rentenreform ist ein weiteres Mal Bewegung in die bAV gekommen – nicht zuletzt auch deshalb sind die ausgewiesenen Experten gefragt.

2018 08 08 Studium Betriebswirt BAV Bewegung-Kopie in Viel Bewegung in der bAV: Perspektiven nach der Weiterbildung

Absolventen des 28. Jahrgangs Betriebswirt/-in bAV (FH) an der Hochschule Koblenz; im Bild vorne rechts Ulrike Hanisch, Vorstand des CAMPUS INSTITUT, Prof. Dr. Günter J. Friesenhahn, Dekan Fachbereichs Sozialwissenschaften und Prof. Heinrich Bockholt, dahinter Prof. Dr. Martin Schmid, Leiter IFW

Mit der Einführung der Tarifrente ist in diesem Jahr eine zusätzliche Vorsorgeform hinzugekommen. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz hat aber auch Auswirkungen auf die klassischen Zusageformen, die unter anderem neu interpretiert oder angepasst werden müssen. “Solch anspruchsvollen Tätigkeiten müssen qualifizierten Spezialisten überlassen werden”, bestätigt Ulrike Hanisch vom Campus Institut. In der Versicherungswirtschaft wird diese Einschätzung schon seit längeren geteilt. Deshalb wird das Betriebsrentenstärkungsgesetz im Studium an der Hochschule Koblenz von allen Dozenten in den jeweiligen Fächern eingehend und praxisnah berücksichtigt. Entsprechend gut informiert sind die Absolventen schon heute: “Wer den Titel Betriebswirt/-in bAV (FH) trägt, gehört zu den ersten, die fit für den fachlichen Umgang mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz sind”, so Hanisch weiter. “Insgesamt gesehen werden die Absolventen ganz vorne mit dabei sein, wenn es darum geht, attraktive Positionen im bAV Bereich zu besetzen.”

Führungspositionen und Aufstiegschancen

Mit dem bAV-Abschluss entstehen interessante Perspektiven in unterschiedlichen Branchen. Auf die Absolventen warten attraktive Positionen und Aufstiegschancen u.a. bei Versicherungen und anderen Versorgungsträgern, wo sie sowohl im Innendienst als auch im Außendienst eingesetzt werden. Hier werden gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte vorrangig in der Verwaltung und in der Vertriebsunterstützung gesucht. Durch die steigende Anzahl an Mitarbeitern mit bAV-Verträgen in größeren Unternehmen und Konzernen ist entsprechendes Know-how zunehmend auch in Personalabteilungen gefragt.

Hinzu kommt die immer weiter verbreitete Anwendung der bAV als Personalbindungsinstrument sowie der Bedarf nach fachlicher Unterstützung im Fall eines Betriebsübergangs. Auch Steuerberater, die Geschäftsführer kleiner und mittelständischer Unternehmen in Fragen der GGF Versorgung beraten, erhalten durch das Studium einen wertvollen Wissensvorsprung. Freie Berater, Makler und Berater, die auf Honorarbasis Versorgungskonzepte erarbeiten, profitieren überdies von dem namhaften Absolventennetzwerk sowie vom erleichterten Zugang zu Entscheidungsträgern, der durch den Studientitel ermöglicht wird.

“Netz der bAV-Experten wächst”

Auf die hervorragenden Perspektiven der Absolventen gingen auch die Gratulanten der Hochschule und des Campus Institut bei der Zertifikatsverleihung ein. Die Veranstaltung fand direkt im Anschluss an die letzte mündliche Prüfung statt, die als Verteidigung der Projektarbeit konzipiert ist. Ulrike Hanisch wies darauf hin, dass den Absolventen in Zukunft “mehr Türen denn je in der bAV offen stehen. Das Netz der bAV-Experten wächst jedes Jahr an und auch fachlich kommen immer wieder neue Schwerpunkte hinzu”.  Hanisch verwies auch auf das nächste Alumni-Treffen im Frühjahr 2019 bei der R+V Versicherung AG in Wiesbaden, bei dem auch Gäste teilnehmen dürfen. Prof. Dr. Friesenhahn betonte darüber hinaus, wie gut es mit dem Konzept gelungen sei, Studium und Beruf in Einklang zu bekommen. Er lobte die Absolventen aber auch explizit für ihren Einsatz und äußerte sich anerkennend, sie hätten den “Stresstest” bestanden.

Drei Semester neben dem Beruf

Zielgruppe der bAV-Zusatzqualifikation sind Berufstätige, die bereits über Praxiserfahrung und Vorqualifikationen verfügen. In drei Semestern neben dem Beruf werden alle wichtigen Themen der betrieblichen Altersvorsorge vollständig abgedeckt. Mit einer Projektarbeit am Ende des Studiums wird eine zusätzliche direkte Verbindung von Wissenschaft und Praxis hergestellt. Die Anzahl der Studienplätze ist begrenzt. Detaillierte Informationen und Bewerbungsunterlagen können unter www.bav-weiterbildung.de angefordert werden. (fm)

Foto: Campus-Institut

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2 Kommentare

  1. Inzwischen haben das FH-Studium Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung bereits 417 Studierende absolviert.
    Bei rund 3,5 Mio. Arbeitgeber noch ein enormes Potenzial.
    Zwar gibt es auch viele abgekürzte betriebliche und überbetriebliche Fortbildungen, allerdings diese nur kleinen Teilbereichen (tB nur DV).

    Wer eine kompetente Beratung leisten möchte, muss schon dieses Studium absolvieren UND sich laufend fortbilden.

    Neben den Rechtskreisen Arbeits-, Sozial-, Steuer- und Versicherungsrecht gehört auch die betriebswirtschaftliche Betrachtung (Controlling, Peesonalmanagement und die Gehaltsbuchhaltung) dazu.

    Ebenso sind auch Bilanz und Jahresabschluss nicht nur in der Theorie ein wichtiges Thema.

    Wer die Theorie kennt, kann in der Praxis viele weitere Bedarfslösungen entwickeln.

    Das Studium ist praxisorientiert (Dank der guten Dozenten)

    Kommentar von Werner Hoffmann — 3. August 2018 @ 10:04

  2. Das praxisorientierte Studium Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung (FH) ist sehr empfehlenswert.
    Mit derzeit knapp 420 bisherigen Absolventen 🎓 besteht noch ein hoher Bedarf in der Wirtschaft.
    3,5 Mio. Arbeitgeber – 420 Betriebswirte für bAV – da sieht man die Marktchancen.

    Kommentar von Werner Hoffmann — 1. August 2018 @ 18:22

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