Was die Pflegevorsorge immer teurer macht

Weniger Geburten und eine längere Lebenserwartung führen zu einer Veränderung der Altersstruktur in der Gesellschaft und damit unumgänglich zu einer deutlich steigenden finanziellen Belastung der Sozialsysteme. Davon ist neben der Rentenversicherung insbesondere die soziale Pflegeversicherung (SPV) betroffen. Aber auch die private Pflegeversicherung steht in den kommenden Jahrzehnten vor großen Herausforderungen.

Die Ausgaben des Bundes für die Darlehen betrugen 2017 nur 756.000 Euro – im Haushalt veranschlagt waren 8,1 Millionen.

Das belegen neue Berechnungen der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV). In der sozialen Pflegeversicherung ist nach Analyse der Aktuare mit erheblichen Beitragssprüngen zu rechnen. Ohne Berücksichtigung möglicher Leistungsausweitungen könnten sich die Beiträge von 2,5 Prozent bis zum Jahr 2060 auf bis zu 8,5 Prozent erhöhen.

Ausgaben für die Sozialversicherung

„Neben dem demografischen Wandel und den stetig steigenden Kosten durch den medizinisch-technischen Fortschritt ist hierfür vor allem die sogenannte strukturelle Einnahmenschwäche verantwortlich“, betont Dr. Karl-Josef Bierth, DAV-Vorstandsmitglied und Leiter des DAV-Ausschusses Krankenversicherung. Laut dieser steigen die Ausgaben für die Sozialversicherung ähnlich wie das Bruttoinlandsprodukt, während sich die Einnahmen entgegen vieler Prognosen um 0,5 Prozentpunkte pro Jahr langsamer als das Bruttoinlandsprodukt erhöhen.

Seite zwei: Was die private und gesetzliche Pflegeversicherung monatlich kosten

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