8. Mai 2019, 11:49
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Generali bAV-Studie: Jeder zweite Betrieb will das Angebot ausbauen

Der Anteil der befragten Unternehmen, die künftig das eigene bAV-Angebot entsprechend den Möglichkeiten des BRSG vergrößern wollen, hat sich laut der Studie binnen eines Jahres von 24 auf 47 Prozent verdoppelt.

Gleichzeitig sank der Anteil der Unternehmen, die noch nicht wissen, ob sie ihr bAV-Angebot mit dem neuen Gesetz erweitern wollen, innerhalb eines Jahres von 49 auf 29 Prozent. Schließlich ist die dritte Gruppe der Befragten, die sich gegen einen Ausbau des eigenen bAV-Portfolios entschieden haben, mit 23 Prozent – nach 26 Prozent vor einem Jahr – geringfügig gesunken. Unter dem Strich lässt sich festhalten, dass das BRSG im Mittelstand angekommen ist.

Angesichts der wachsenden Herausforderungen für die bAV, ausgelöst durch die Digitalisierung, durch neue Compliance-Anforderungen und durch den Niedrigzins wünschen sich fast 70 Prozent der Betriebe nicht nur einfache bAV-Produkte.

Vielmehr erwarten die Unternehmen von den Anbietern mehr komplexe digitale Lösungen, die über die reine Vorsorge hinaus auch die digitale Infrastruktur für die Arbeitgeber und die Beschäftigten bereitstellen.

Dabei wollen die Betriebe ganzheitliche Lösungen aus einer Hand bekommen und nicht auf unterschiedliche Dienstleister angewiesen sein, mit denen sie über verschiedene Kanäle kommunizieren müssen.

Seite 3: Gruppenverträge als Zukunftsmodell

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1 Kommentar

  1. Der Ausbau der betrieblichen Altersversorgung ist nur ein Teil bei Vertragsbeginn.
    Und selbst hierbei sind vielfältige Rechtskreise zu beachten.
    Darüber hinaus sind in der Verwaltung viele Punkte im Blickwinkel zu behalten.
    So z.B. Personalveränderungen oder auch die Änderung der persönlichen Verhältnisse.

    Aber auch die Neuregelungen durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz Sowie die Auswirkungen des EU-Mobilitätsgesetz sind noch nicht vielen Arbeitgebern und auch den bAV-Spezialisten bekannt.
    Hilfreich ist hier der http://www.bAV-Leitfaden.de

    Kommentar von Werner Hoffmann Autor — 9. Mai 2019 @ 00:26

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