8. Januar 2019, 14:36
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Berufsunfähigkeit: Ein wohl kalkuliertes Risiko?

Wie viele Deutsche tatsächlich das Risiko verkennen, berufsunfähig zu werden, das zeigen aktuelle Umfragen. So gaben 60 Prozent der Teilnehmer an, dass nur jeder zehnte beziehungsweise jeder fünfzehnte Arbeitnehmer in Deutschland im Laufe seines Lebens aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf an den Nagel hängen muss.

Statistisch betrachtet ist jedoch jeder vierte Arbeitnehmer betroffen. Und es gibt noch weitere Fehleinschätzungen: So würde eine große Mehrheit der Teilnehmer eine Police viel zu spät abschließen.

Ganze 80 Prozent nannten den Eintritt ins Berufsleben oder die Gründung einer Familie als passenden Zeitpunkt. Jedoch sei es bereits als Schüler sinnvoll, vorzusorgen.

Viele Deutsche falsch abgesichert

Auch die geeignete Höhe der vereinbarten Arbeitsunfähigkeitsrente werde von den Teilnehmern falsch eingeschätzt. Die Faustformel laute: 80 Prozent des derzeitigen Nettogehalts inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld, mindestens jedoch 1.000 Euro Rente sollten vereinbart werden.

Knapp die Hälfte der Teilnehmer würde sich jedoch zu gering oder falsch absichern. Gleichwohl: Von einer Marktstagnation will die Branche dennoch nicht sprechen.

Zwar sei es es richtig, dass die Gesamtzahl der Verträge bei Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (BUZ) und selbständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen (SBU) bei 16 bis 17 Millionen Stück stagniert.

Seite drei: Der andere Teil der Wahrheit

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5 Kommentare

  1. Hey steven;
    so schreibt wirklich nur ein Dummkopf…
    aber das wissen sie ja. Das wurde ihnen wohl
    schon des öfteren im Leben vor Augen gehalten…
    Bleiben sie weiter im Tal der Ahnungslosen…

    Kommentar von jonas — 12. Januar 2019 @ 03:04

  2. @checker11: Sie sind kein Checker sondern ein ahnungsloser,der über das thema BU doziert wie der Blinde über die Farben.

    Kommentar von steven broel — 11. Januar 2019 @ 11:03

  3. Solange eine Versicherung nicht von Gesetzes wegen angehalten ist, bei Eintritt einer – nach Einschätzung eines beispielsweise lange praktizierenden Arztes – BU die Zahlung der zugesagten BU-Rente zu leisten, macht eine BU-Versicherung überhaupt keinen Sinn. Wenn Betroffene erst in langen und sehr kostspieligen Rechtsverfahren einer Versicherung und von diesen selbst gestellten Gutachtern gegenüber beweisen müssen, dass sie nicht mehr in dem Beruf, in dem sie tätig waren, arbeiten können, ist eine BU-Versicherung (wird auch gern Absicherung genannt) völliger Unsinn. Leider werden BU oder BUZ-Versicherungen in der Werbung – genauso wie in diesem Artikel bei Cash-Online –
    stets als äußerst wichtig angepriesen, doch in der Arbeits- bzw. in der Welt der durch Krankheit oder Unfall berufsunfähig gewordenen Personen leider keine Leistungen erbracht werden. Von 100 abgeschlossenen BU bzw. BUZ-Versicherungen werden i.d.R. weniger als 5 % bei Eintritt des Versicherungsfalls auch tatsächlich Leistungen der Versicherungen erbracht. Bei den meisten Anspruchsberechtigten lehnen die Versicherungen jeweden Leistungsanspruch “ihrer” Versicherten trotz konkreter Nachweise ab. Einen Prozeß gegen eine Versicherung können sich die meisten Versicherten schlichtweg nicht leisten.

    Kommentar von checker11 — 11. Januar 2019 @ 09:52

  4. Der Verfasser möchte offensichtlich darauf hinweisen, dass zu wenig BU-Versicherungen verkauft werden, wo man als Versicherung doch so gut daran verdient und bei Schadenseintritt nicht zahlt (zahlen muß). Denn einen gesetzlichen Anspruch auf Zahlung einer BU-Rente hat man nicht, auch wenn es die Versicherungen suggerieren.
    “Jeder Berufstätige kann durch Unfall und Krankheit berufsunfähig werden, dann zahlt die BU….allerdings nur im Paradies…nicht in der realen Welt.”

    Kommentar von checker11 — 11. Januar 2019 @ 09:32

  5. Sehr schön, aber was will uns der Verfasser mit der Unterscheidung “BUZ” und “SBU” denn nun genau sagen ?

    Kommentar von Nils Fischer — 9. Januar 2019 @ 13:47

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