11. Januar 2019, 15:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Die Rente ist Bilanz einer Lebensleistung“

Andere Ideen verfolgt derzeit das Bundessozialministerium. Hubertus Heil (SPD) forciert die Altersvorsorgepflicht für Selbstständige wie kaum ein Minister vor ihm. Das Gesetz soll bereits 2020 in Kraft treten. Offen ist, trotz aktuellem Forschungsbericht, nach wie vor die Frage, welche finanziellen Auswirkungen dies auf Selbstständige hat.

So beruht das bislang bekannte Armutsrisiko bei Selbstständigen auf deren geringen Einnahmen und die vergleichsweise hohe Abgaben. Die Absenkung der Krankenkassenbeiträge von Selbstständigen hat diesem Argument bereits Rechnung getragen. Inwiefern ein vergleichbares Vorgehen bei der Rente möglich ist, scheint Teil eines noch zu führenden Diskurses zu sein.

 in Die Rente ist Bilanz einer Lebensleistung“

Die im Auftrag des Bundessozialministeriums durchgeführte Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung kommt hier zu einer eindeutigen Meinung: Was fehlt könne „durch Ersparnisse und Vermögensbestände ausgeglichen werden“.

Was bleibt, ist Ratlosigkeit

Wägt man nun beide Konzepte gegeneinander auf, so zeigen sich zwei unterschiedliche Perspektiven auf das Thema: Während der nordrhein-westfälische Sozialminister Laumann generell Altersarmut bekämpfen möchte, zielen die Maßnahmen von Bundesminister Heil darauf ab, das Risiko von Altersarmut bei Selbstständigen zu begrenzen. Fest steht bereits am 11. Januar 2019, dass dieses Jahr ein Wichtiges für die Zukunft der Altersvorsorge wird. (fm)

Foto: Shutterstock

 

Weiter lesen: 1 2

3 Kommentare

  1. Jede Regierung in Berlin operiert an einzelnen Syntomen zum Beispiel „Rente“ herum. Der ganzheitliche Ansatz zur gerechten Verteilung der Ausgaben für Rente und Pensionen fehlt total. Der Arbeiter oder Angestellte kann nicht über die Höhe der Rente abstimmen,dagegen stimmen die Beamten in Berlin sehrwohl über ihre Höhe der Pension bundesweit ab. Jeder Beamte ist sich der nächste und stimmt zu seinem Besten ab. Der Angestellte muß nach ca.45Jahren Arbeit in der freien Wirtschaft abwarten,was von der BfA für ihn als gerechte Rente errechnet wird. Die immer noch weit unter der Beamtenpension liegt bei vergleichbaren Berufsbild und Verantwortung. Ein Angestellter in der heutigen schwierigen und volatiler Arbeitswelt kann sich nicht mehr an Gehalt in seinem Arbeitsleben erarbeiten als ein Beamter in einergesicherten Arbeitswelt. In der freien Marktwirtschaft kann ich nicht sagen, ich habe nicht genügend Mitarbeiter deshalb kann ich den übernommenen Auftrag auch nicht ausführen. Dann gibt es eine saftige Vertragsstrafe für den Unternehmer. Der Staat sagt, leider haben wir zu wenig Beamte, die müssen zuerst gesucht werden,damit wir den zugesagten Bürgerschutz bieten können. Wohlgemerkt ohne Vertragsstrafe.

    Deshalb gehört endlich eine Gleichbehandlung von der freien Wirtschaft zum Beamtentum geschaffen. Aber in jeder Beziehung.

    Kommentar von Herbert Strobel — 23. Januar 2019 @ 17:49

  2. In der Auflistung zwecks Betriebsrente fehlt der óffentliche Dienst.

    Kommentar von Ralf Klein — 12. Januar 2019 @ 14:24

  3. BM Hubertus Heil ist von der Wirklichkeit weit entfernt . Verkehrte Welt CDU Laumann s Vorschlag TOP
    Hubertzs Heil s Vorschlag Flop.

    Kommentar von Detlef Baade — 12. Januar 2019 @ 11:08

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Stefanie Schlick übernimmt Vertrieb und Marketing der Dialog

Stefanie Schlick (47) hat rückwirkend zum 1. Januar 2020 – zusätzlich zu ihrer Funktion als Head of Broker bei der Generali Deutschland AG – die Verantwortung für Vertrieb und Verkaufsmanagement im Vorstand der Dialog Versicherung AG übernommen.

mehr ...

Immobilien

Mega-Transaktion mit Bürohochhaus in Brüssel

Der London ansässige Immobilien Investment und Asset Manager Valesco Group hat für Meritz Securities, einen der größten institutionellen Investoren aus Süd-Korea, für 1,2 Milliarden Euro ein Büro-Hochhaus in Brüssel erworben. Es ist einer der größten Immobilien-Deals, die jemals in Europa stattgefunden haben. 

mehr ...

Investmentfonds

DJE übernimmt Management von RWS-Aktienfonds

Die DJE Kapital AG (DJE) übernimmt ab sofort das aktive Management des RWS-Aktienfonds (ISIN: DE0009763300). Der unabhängige Vermögensverwalter setze die bisherige Investmentstrategie fort und investiere weltweit in Unternehmen aus den Industrie- und Schwellenländern, teilten beide Unternehmen mit.

mehr ...

Berater

PMA auf Wachstumskurs

Der Münsteraner Finanz- und Versicherungsmakler PMA hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatzplus von 13,9 Prozent abgeschlossen. Das entspricht einem Netto-Gesamtumsatz von 30,7 Millionen Euro. Dabei stiegen nach Angaben des Unternehmens insbesondere die Erlöse aus dem Lebensversicherungsgeschäft um 24,7 Prozent auf 13,4 Millionen Euro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia verkauft 68 Supermärkte an neu aufgelegten Spezialfonds

Der Immobilieninvestor und Asset Manager Patrizia AG meldet den Verkauf eines Einzelhandelsportfolios mit insgesamt 68 Supermärkten. Käufer ist ein von GPEP gemanagter Fonds, der sich auf deutsche Einzelhandelsimmobilien spezialisiert hat und zeitgleich in die Öffentlichkeit geht.

mehr ...

Recht

London: Werden keine “Empfänger von EU-Regeln” nach Brexit

Unternehmerverbände in Großbritannien zeigen sich vor dem Brexit besorgt. Sie fürchten hohe Kosten durch Handelsbarrieren und warnen vor Preiserhöhungen für britische Verbraucher. Doch ihre Forderungen angesichts der Befürchtungen finden beim Finanzminister kein Gehör.

mehr ...