Umfrage: „Es wird häufig über die Gründe des Vermittlersterbens gemutmaßt“

Regulierung, Digitalisierung, niedrige Zinsen, volatile Aktienmärkte: Ingredienzen, die Vermittlern ihre Tätigkeit nicht eben leicht machen. Doch wie herausfordernd ist der Job wirklich und welchen Support suchen sie konkret? Eine Studie von Swiss Compare in Kooperation mit Cash. will hier Klarheit schaffen.

Für viele kleine und mittelständische Vermittler sind die aktuellen wirtschaftlichen, organisatorischen und regulatorischen Anforderungen der Branche eine echte Herausforderung. Zudem klagen nicht wenige über ein fehlendes Konzept und überbordende administrative Aufgaben. Angesichts der Hürden eines immer stärker reglementierten Marktes sowie der wachsenden Komplexität der Kundenwünsche und der Produktbereiche dürfte es für die Vermittler und Vertriebe in Zukunft definitiv nicht leichter werden.

Gefahr von Altersarmut ist keine Worthülse mehr

Hinzu kommt die nun seit mehr als einer Dekade andauernde Niedrigzinsphase. Der Leitzins auf Nullniveau und die Gedankenspiele, die Sparer hierzulande sogar mit Negativzinsen zu belegen, dürften, diejenigen, die etwas für die Altersvorsorge tun müssten, nicht unbedingt dazu ermutigen, künftig für das Alter vorzusorgen.

Die Gefahr von Altersarmut ist längst keine Worthülse mehr. Doch wohin mit dem Geld? Angesichts dieser Gemengelage benötigen die Vermittler gute Argumente, eine Menge Überzeugungskraft sowie die passenden Produktlösungen um die Menschen für die Altersvorsorge zu gewinnen.

Versicherer digitalisieren nicht nur Ihre Prozesse

Auch die Digitalisierung macht mittlerweile vielen Finanzdienstleistern das Leben schwer. Fakt ist, dass die Vermittler verunsichert sind. Auch weil vielfach die passende Strategie fehlt und neue digitale Player in den Markt drängen. Hinzu kommt, dass die Zielgruppe der jungen digital affinen Menschen kaum noch Zeit und Lust hat, mit Beratern oder Vermittlern über Verträge und Produkte zu sprechen.

Auf der anderen Seite automatisieren die Versicherer nicht nur ihre Prozesse, sondern integrieren immer stärker künstliche Intelligenz in die Vertriebsabläufe. Im Raum steht die Frage, inwieweit virtuelle Assistenten und Robo Advisor den Menschen ersetzen und wie sie sinnvoll in den Vertrieb integriert werden können.

 

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