Knapper als gedacht: Arme junge Rentner

„Hiervon sind viele jüngere Rentner betroffen. Bei den über 80-Jährigen, die ihren Rentenantrag in der Regel vor mindestens 15 Jahren gestellt haben, dürften sich die Reformen dagegen noch kaum auf die Höhe der Altersrente ausgewirkt haben“, so der Postbank Experte.

Dementsprechend nutzt jeder sechste über 80-Jährige (17 Prozent) seine während des Berufslebens erworbenen Ersparnisse in erster Linie, um sich etwas zu gönnen. Von den 66- bis 79-Jährigen setzen zehn Prozent ihre Rücklage ein, um ihren Lebensabend zu genießen. Von den 50- bis 65-Jährigen können dies nur neun Prozent.

Neben dem sinkenden Rentenniveau wirkt sich der Wandel der Erwerbsbiografien negativ auf die Einkünfte der jüngeren Rentner aus. Im Vergleich zu den über 80-Jährigen weisen 66- bis 79-Jährige längere Ausbildungszeiten und einen späteren Berufseinstieg vor. “

Zudem haben Phänomene wie Arbeitslosigkeit und atypische Beschäftigungsverhältnisse – wie Zeitarbeit, Teilzeit und befristete Beschäftigung – in den vergangenen 20 Jahren stark an Bedeutung gewonnen und führen zu einer geringeren Altersrente“, so das Fazit von Bargel. (dr)

 

Foto: Shutterstock

 

 

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