22. Juli 2019, 12:30
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MunichRe bestätigt Rekordgewinn

Der Rückversicherer Munich Re hat im zweiten Quartal von geringeren Belastungen durch Großschäden sowie der Auflösung von Reserven für Basisschäden profitiert. Das Konzernergebnis dürfte daher im abgelaufenen Jahresviertel rund eine Milliarde Euro erreicht haben, wie der Rückversicherer am Donnerstagabend auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

Munich-Re in MunichRe bestätigt Rekordgewinn

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Im ersten Jahresviertel hatten Großschäden noch belastet und den Gewinn unter dem Strich auf 632 Millionen Euro gedrückt. Am Gewinnziel für das Gesamtjahr von 2,5 Milliarden Euro hält der Konzern trotz der positiven Entwicklung im abgelaufenen Jahresviertel fest.

Er begründete dies mit den “üblichen Unsicherheiten bezüglich der Entwicklungen bei Großschäden und an den Kapitalmärkten im weiteren Jahresverlauf”.

Gewinnprognose um acht Prozent erhöht

Das Gewinnziel von 2,5 Milliarden Euro ist aus Sicht von Analyst Philipp Häßler vom Analysehaus Pareto in Anbetracht der starken Eckdaten nun etwas zurückhaltend. Experte Edward Morris von der US-Bank JP Morgan spricht von einem sehr starken Quartalsgewinn.

Das in Aussicht gestellte Konzernergebnis von 1 Milliarde Euro liege weit über seiner Prognose von 610 Millionen Euro. Morris beließ seine Einstufung auf “Neutral” und liegt damit auf einer Linie mit Sami Taipalus von der US-Investmentbank Goldman Sachs .

Der Experte beließ Munich Re ebenfalls auf “Neutral”, erhöhte aber seine Gewinnprognose (EPS) für das Gesamtjahr 2019 um 8 Prozent.

Seit Jahresbeginn fast 20 Prozent hinzugewonnen

An der Börse kam der hohe Quartalsgewinn der Münchener gut an. Die Munich Re-Aktie stieg kurz nach Handelsbeginn am Freitag um knapp 1,7 Prozent auf 228,20 Euro und gehörte damit zu den besten Dax -Werten des Tages.

Seit Jahresbeginn haben die Papiere fast 20 Prozent zugelegt, in den zurückliegenden zwölf Monaten steht sogar ein Plus von fast 23 Prozent zu Buche.

Seine ausführlichen Zahlen für das erste Halbjahr will Munich Re am 7. August vorlegen. (dpa/AFX)

 

Foto: dpa

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