29. Mai 2019, 13:30
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Pflegevorsorge: Der Demografie ein Schnippchen schlagen

Und auch die gesetzliche Pflegeversicherung hat mit dem Pflegestärkungsgesetz einen großen Schritt nach vorn gemacht, was die Beurteilung, Einordnung und Leistungsgerechtigkeit von pflegebedürftigen Menschen betrifft.

Was die Gesetzesänderung nicht leistet und auch nicht leisten kann, ist eine Vollversorgung aus der gesetzlichen Pflege – diese bietet eine gute Grundversorgung, deckt aber nicht die tatsächlichen Pflegekosten – und diese Lücke wird sich aufgrund von Demographieeffekten und notwendigen Steigerungen bei der Bezahlung des Pflegepersonals vergrößern.

Sorgenfrei älter werden

Der Gedanke, aufgrund von Pflegebedürftigkeit einmal Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen, belastet viele Menschen. Der Wunsch, nach einem langen Arbeitsleben, einen würdigen Lebensabend bis ins hohe Alter entgegenzusehen, bleibt für viele Menschen mit Sorgen um die Finanzierbarkeit der monatlichen Kosten bei Hilfebedürftigkeit verbunden.

Dabei ermöglichen moderne Technik, hervorragende medizinische Unterstützung, individuelle ambulante und stationäre Pflegemöglichkeiten sowie neue Wohnformen ein erfülltes Leben, selbst mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Wer daher privat zusätzlich vorsorgt, kann sorgenfreier dem Älterwerden entgegenblicken.

Autorin Ellen Ludwig ist Geschäftsführerin bei Ascore Das Scoring in Hamburg.

Foto: Shutterstock

 

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