Recruiting: Mit Jobstory die Richtigen finden

Überlegen wir noch einmal kurz: Die Stellenanzeige ist in der Regel das Erste, was ein möglicher zukünftiger Mitarbeiter von Ihnen sieht. Wenn Sie es hier vermasseln, und ich muss es so deutlich sagen, dann warten Sie bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag darauf, dass sich jemand bewirbt.

Die Suche nach Mitarbeitern ist nicht anders als die Suche nach einem Lebenspartner. Wenn Sie sich nicht ein bisschen rausputzen, und nichts Interessantes erzählen, dann blitzen Sie regelmäßig ab.

Und wenn Sie beim ersten Date auf halbe/halbe bestehen, war’s das auch. Wer will schon mit einem hässlichen, ungepflegten und geizigen Typen ausgehen? Oder für diesen (m/w) arbeiten?

Die richtigen Knöpfe drücken

Die guten Leute, und die wollen Sie ja einstellen, haben einen Job oder ein eigenes Unternehmen. Die suchen nicht. Unter den guten Leuten gibt es allerdings einige, gar nicht so wenige, die mit ihrem Job in irgendeiner Art und Weise unzufrieden sind.

Die Bindung an das derzeitige Unternehmen ist entweder minimal oder nicht mehr vorhanden. Und da liegt Ihre Chance. Wenn Sie wissen, warum jemand unzufrieden ist, und der Grund für seine Unzufriedenheit in Ihrem Unternehmen NICHT besteht, wird es spannend.

Wenn Sie jetzt das richtige Knöpfchen drücken, dann klingelt bei Ihnen das Telefon und jemand sagt: „Habe gerade Ihre Anzeige gelesen. Wollen wir mal reden?“

Seite vier: Was ist ihnen wichtig?

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