20. März 2019, 16:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Renten steigen um mehr als drei Prozent

Die Bezüge der rund 20 Millionen Rentner in Deutschland steigen zum 1. Juli spürbar. In Westdeutschland steigen die Renten um 3,18 Prozent, im Osten sogar um 3,91 Prozent. Das teilte das Bundesarbeitsministerium am Mittwoch in Berlin mit.

Renten steigen um mehr als drei Prozent

Die Rentenerhöhung fällt exakt so aus, wie in einer Prognose vom Herbst vorhergesagt.

Eine monatliche Rente von 1.000 Euro, die nur auf West-Beiträgen beruht, erhöht sich dadurch um 31,80 Euro, eine gleich hohe Rente mit Ost-Beiträgen um 39,10 Euro. Die automatische Rentenanpassung kostet rund 3,8 Milliarden Euro in der zweiten Jahreshälfte 2019.

Die Rentenerhöhung fällt exakt so aus, wie in einer Prognose vom Herbst vorhergesagt. Nun steht sie fest, weil Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund unter anderem zur Lohnentwicklung vorliegen.

Zugleich nähern sich die Ostrenten weiter an die Westbezüge an. Der Rentenwert im Osten steigt auf 96,5 Prozent des Westwerts. Bis zum Jahr 2024 steigt er aufgrund einer Gesetzesvorgabe aus dem Jahr 2017 schrittweise auf 100 Prozent.

Rentner profitieren von starkem Arbeitsmarkt

Der Rentenwert gibt konkret in Euro an, wie viel ein Entgeltpunkt in der Rentenversicherung wert ist; ein Entgeltpunkt wird anhand einer komplizierten Formel berechnet und ist maßgeblich für die Höhe der Rente.

Das Rentenniveau steigt leicht auf 48,16 Prozent an. Es gibt als Verhältnis der Rente zum Durchschnittslohn Auskunft über die Absicherungskraft der Rente.

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte, die Rentnerinnen und Rentner profitierten von der guten Lage am Arbeitsmarkt. “Die gesetzliche Rente bleibt die zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland.” (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Rente:

Babyboomer sehnen Ruhestand herbei

IVFP: Wer profitiert von der Basisrente?

Rente: Söder will “Schutzschirm” gegen Altersarmut

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Pflegekosten: Neues Urteil verschärft die Dramatik

Die Richter des Oberlandesgericht (OLG) Celle entschieden, dass für die Deckung der Pflegekosten Zahlungen an Familienangehörige zurückgefordert werden können, wenn sie über mehrere Jahre monatlich erfolgen und dem Aufbau eines Vermögens dienen.

mehr ...

Immobilien

Deutsche halten Wohneigentum durch Corona für attraktiver

Wohneigentum liegt im Trend – auch in turbulenten und ungewissen Zeiten. Für die Mehrheit der Befragten einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Fortis AG gewinnt Wohneigentum in Anbetracht der Corona-Pandemie und ihrer möglichen wirtschaftlichen Folgen zusätzlich an Attraktivität.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Konjunktur: Corona sorgt für katastrophalen Einbruch

Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft seit vielen Wochen fest im Griff und sorgt für einen historischen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2020 um neun Prozent zurückgehen, zeigt die neue IW-Konjunkturprognose. Erst im dritten Quartal 2021 wird das Niveau des vergangenen Jahres wieder erreicht – vorausgesetzt, dass es keinen erneuten globalen Schock geben wird. Ein Beitrag von Prof. Dr. Michael Hüther Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW).

mehr ...

Berater

Proma nutzt künftig alle “Smart Insur”-Leistungen

Der bayrische Versicherungsmakler Proma baut seine Kooperation mit der Smart Insurtech AG, Betreiber der Versicherungsplattform “Smart Insur”, aus. Die Makler der Proma sollen demnächst die gesamte Produktpalette aus einer Hand nutzen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Reconcept: Viel Wind in Deutschland und Finnland

Die Reconcept Gruppe, Asset Manager und Anbieter ökologischer Kapitalanlagen, weist für das erste Quartal 2020 auf sehr gute Ergebnisse für ihre Windenergie-Investoren hin. Insgesamt sieht sich das Unternehmen im Branchentrend der Vermögensanlagen (inklusive andere Assetklassen).

mehr ...

Recht

Eingehen einer Scheinehe um Pflichtteil des Sohnes zu verringern?

Eine Scheinehe und deren mögliche Aufhebbarkeit führt nicht zwangsläufig zum Verlust des gesetzichen Erbrechts des Ehegatten, entschied das OLG Brandenburg in seinem Beschluss v. 16.3.2020.

mehr ...