28. Januar 2019, 13:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Sparen für Kinder: So geht’s am besten

Wie können Eltern und Großeltern am besten für ihre Kinder und Enkel vorsorgen, mit Fondssparplänen, Festgeld, speziellen Versicherungen oder Sparkonten? Stiftung Warentest erklärt die wichtigsten Regeln und hat einen eindeutigen Favoriten sowie eine Warnung.

Sparen-geld-kind-baby-koffer-vorsorge-shutterstock in Sparen für Kinder: So gehts am besten

Auch für Kleinkinder lohnt es sich schon, angespartes Geld nicht zu Hause aufzubewahren, sondern auf ein Konto oder in einen Sparplan einzuzahlen.

Wer seinen Kindern zum 18. Geburtstag ein finanzielles Polster für den Start in mehr Selbstständigkeit schenken will, muss einige Regeln beachten. Am einfachsten ist es, auf den Namen es Kindes anzulegen. Natürlich können Eltern unter eigenem Namen ein Konto oder Depot eröffnen, doch das hat mehrere Nachteile.

Erstens muss das Konto oder Depot später überschrieben werden. Zweitens werden Steuerfreibeträge später überschritten, wenn das Kapital auf mehrere Köpfe verteilt wird. Und drittens sinkt die Gefahr, dass das Geld der Kinder doch für eigene Zwecke verwendet wird oder es bei einer Trennung der Eltern zu Schwierigkeiten kommt.

Lieber keine Versicherung

Vor Versicherungsprodukten wie Kinderschutzbriefen oder einer Ausbildungsversicherung warnt die Stiftung Warentest: “Um es gleich vorweg zu nehmen: Versicherungen, die die Ausbildung des Kindes absichern sollen oder Kinder­schutz­briefe, die gegen allerlei Risiken wie Unfall, Krankheit oder Schul­unfähigkeit schützen sollen, taugen nicht zum Sparen für Kinder. Sie sind unflexibel, mit hohen Kosten verbunden und oft ohne jede Rendite.”

Seite zwei: Konto oder Sparplan?

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Liebe Warentester-Unruhestifter: Ein bewährtes System zum Kindersparen ist 1. das Sparschwein, hier lernen Kinder den Umgang mit Bargeld, 2. das gute alte Sparbuch, in das einmal jährlich das Sparschein entleert wird, gerne am Weltspartag wo es oft kleine Geschenke für die Kinder gibt, 3. eine Fondspolice, gerne mit ETF´s hinterlegt, mit flexiblen Zuzahlungs- und Entnahmemöglichkeiten. Einfach, praktisch und gut.

    Kommentar von Nils Fischer — 30. Januar 2019 @ 11:28

Ihre Meinung



 

Versicherungen

“Es gibt einen großen Bedarf nach persönlicher Beratung”

Die Ergo gehört zu den größten Versicherern in Deutschland. Und musste sich im Zuge der digitalen Transformation neu erfinden. Cash. sprach mit Vertriebsvorstand Olaf Bläser über die vertrieblichen Herausforderungen des digitalen Umbaus und die Auswirkungen auf das Geschäftsmodell. Teil 2 des großen Interviews.

mehr ...

Immobilien

Megatrend Smart Cities: Wie Anleger davon profitieren können

Unsere Städte befinden sich im Wandel. Der Megatrend der Zukunft, die Urbanisierung, hat schon längst eingesetzt. Das stellt uns vor immer mehr neue Herausforderungen, die einen Wandlungsprozess in Richtung intelligenter Städte (Smart Cities) anstoßen. Für Anleger bieten Smart Cities aber auch interessante Chancen – wenn sie auf Unternehmen setzen, die ihre Aktivitäten auf diese Wandlungsprozesse ausgerichtet haben. Die Fürpaß-Peter-Kolumne

mehr ...

Investmentfonds

Silber: Investoren setzen auf Nachholeffekte

Anders als Gold ist Silber noch nicht auf einem Mehrjahreshoch angekommen. Nach dem Corona-Rückschlag im März hat sich die Feinunze inzwischen aber wieder bis an eine wichtige Kursschwelle vorgearbeitet. Von hier aus könnte der nächste Sprung erfolgen. In den vergangenen Wochen hat sich eine wachsende Zahl von Anlegern bereits in Stellung gebracht – zu früh?

mehr ...

Berater

Oberstes US-Gericht beendet Streit um Finanzunterlagen Trumps nicht

Der Streit um die Herausgabe von Finanzunterlagen des US-Präsidenten Donald Trump ist auch nach Entscheidungen des Obersten Gerichts der USA nicht beendet. Der Supreme Court sprach Trump am Donnerstag “absolute Immunität” ab und gestand der Bezirksstaatsanwaltschaft in Manhattan das Recht zu, grundsätzlich Finanzunterlagen Trumps einsehen zu können. Eine zweite Entscheidung des Gerichts hindert Ausschüsse des Parlaments aber vorerst daran, ähnliche Dokumente zu erhalten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Keine IT-Sicherheit, keine Notfallkonzepte: Jedes dritte mittelständische Chemieunternehmen gehackt

Fast jedes dritte mittelständische Unternehmen (30 Prozent) der Chemiebranche ist bereits Opfer einer Cyberattacke geworden, acht Prozent sogar mehrfach. Das belegt eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts bei für die Internetsicherheit zuständigen Mitarbeitern in 100 kleinen und mittleren Unternehmen der Chemieindustrie. Wie die Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) weiter zeigt, stand nach einem erfolgreichen Angriff fast die Hälfte der Betriebe sogar zeitweise still. Der pure Wahnsinn.

mehr ...

Recht

Wie lange hält Urlaubsanspruch? Richter wenden sich an EuGH

Um über die Dauer von Urlaubsansprüchen bei Arbeitnehmern mit Langzeitkrankheit urteilen zu können, hat das Bundesarbeitsgericht den Europäischen Gerichtshof um eine Vorabentscheidung gebeten.

mehr ...