Swiss Re: Naturkatastrophen auch für den Gewinn desaströs

Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re hat 2018 wegen Naturkatastrophen erneut einen Milliardengewinn verfehlt. Trotzdem können sich die Aktionäre über eine deutlich höhere Dividende freuen.

Stürme, Waldbrände, Überflutungen – vor allem die zweite Jahreshälfte 2018 wurde teuer für Swiss Re.

Unter dem Strich verdiente der Rivale des Weltmarktführers Munich Re 421 Millionen US-Dollar (371 Millionen Euro) und damit 27 Prozent mehr als 2017, wie er am Donnerstag in Zürich mitteilte.

Dennoch sollen die Aktionäre eine von 5,00 auf 5,60 Schweizer Franken erhöhte Dividende erhalten. Zudem will der Konzern weitere Milliarden in den Rückkauf eigener Aktien stecken.

Experten positiv überrascht

An der Börse wurden die Nachrichten positiv aufgenommen. Die Swiss-Re-Aktie gewann am Vormittag an der Zürcher Börse rund ein Prozent an Wert und gehörte damit zu den stärksten Werten im Schweizer Leitindex SMI. Seit dem Jahreswechsel hat sie damit um rund neun Prozent zugelegt.

Während der Rückversicherer im abgelaufenen Jahr weniger verdiente als von Analysten im Schnitt erwartet, überraschten die Dividende und der geplante Aktienrückkauf Experten positiv.

Zudem konnte die Swiss Re bei der Vertragserneuerung im Schaden- und Unfallgeschäft zum Jahreswechsel das Preisniveau steigern und ihr Geschäft kräftig ausbauen.

Seite zwei: Besonders viel Schäden durch Naturkatastrophen

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