9. Mai 2019, 12:06
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Wie die Riester-Rente gerettet werden soll

Einen eigenständigen Komplex nehmen in der Studie Vorschläge zur zügigen Vereinfachung von Wohn-Riester ein. So sollten anstatt der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen die Anbieter die Voraussetzungen prüfen. Die Zulagenstelle müsste dann nur noch stichprobenartig die Prüfberichte kontrollieren. Der Verwaltungsaufwand könnte außerdem drastisch reduziert werden, wenn nach der Entnahme für den Bau des Hauses oder den Kauf der Wohnung das Wohnförderkonto ausschließlich von der ZfA geführt würde.

Geltender Steuerrabatt wenig attraktiv

Außerdem halten die Autoren der Studie den geltenden Steuerrabatt bei einmaliger Besteuerung des Entnahmebetrages für wenig attraktiv und damit wenig wirksam. Sie schlagen stattdessen eine Fünftelregelung vor, bei der die Besteuerung über fünf Jahre verteilt wird und danach erledigt ist.

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Neben der Revitalisierung innerhalb der bestehenden Fördersystematik wird in der Studie auch der Big Bang, also der Umstieg auf eine gänzliche andere Form der Riester-Rente diskutiert. Dabei favorisieren die Autoren eine Förderung, bei der nur noch Geringverdiener bis 20.000 Euro Jahresbruttoeinkommen eine Zulage erhalten. Für alle anderen soll lediglich die nachgelagerte Besteuerung gelten, ohne die für die meisten Gutverdiener technisch ohnehin überflüssige vorherige Zulagenverrechnung. (fm)

Foto: picture-alliance

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1 Kommentar

  1. Das ist ein sehr guter Vorschlag. Oft wechselt der Status für mittelbar und unmittelbar, Scheidung, Trennung etc. führen zu unterschiedlichen Förderungen. Viele Menschen sind von Altersarmut betroffen, so dass es “ungerecht” ist, dass angestellte eine Förderung für sich und die Kinder erhalten, selbständige aber nicht. Minijobs nur, wenn man sich nicht von der RV befreit… Wenn die Förderung übersichtlicher ist, ist allen mehr geholfen!

    Kommentar von Manuela Brenndorff — 10. Mai 2019 @ 13:43

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