3. Januar 2020, 11:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Richtig versichert ins neue Jahr

Weihnachten und Silvester sind vorüber. Der Jahreswechsel ist der perfekte Zeitpunkt, um das eigene Versicherungsportfolio zu überprüfen und die Altersvorsorge auf den aktuellsten Stand zu bringen. Worauf es jetzt ankommt.

Ingo-Linn-Kopie in Richtig versichert ins neue Jahr

Ingo Linn, Vorstand der EFS Euro Finanz Vermittlungs AG

Millionen Sparfüchse prüfen jedes Jahr die Konditionen ihrer Kfz-Versicherung und wechseln im neuen Jahr zum günstigsten Anbieter. Das durchschnittliche Ersparnis liegt bei rund 200 Euro im Jahr. Mit groß angelegten Werbekampagnen buhlen deshalb die Versicherungsunternehmen vor dem Stichtag am 30. November um die wechselwilligen Kunden. Der Vertragsabschluss erfolgt in der Regel online oder telefonisch. Wer sich allerdings etwas mehr Zeit nimmt, kann durch eine ganzheitliche Überprüfung seiner Versicherungen und privaten Altersvorsorge deutlich größere Spareffekte erzielen.

Durchschnittlich hat jeder Deutsche rund fünf Versicherungsverträge und zahlt für die Absicherung, nach Angaben des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV), 2.400 Euro im Jahr. Die häufigsten Versicherungen sind die private Haftpflichtversicherung (83% aller Haushalte), Kfz-Versicherung (81%), Hausratversicherung (76%), Rechtsschutzversicherung (46%), Private Unfallversicherung (42%), Berufsunfähigkeitsversicherung (26%) und Risiko-Lebensversicherung (17%). „Die Einsparpotenziale durch eine jährliche Überprüfung des Versicherungsportfolios kann erhebliche Summen sparen“, sagt Ingo Linn, Vorstand der EFS AG. Seit Jahrzehnten beraten die derzeit 3.500 Experten der EFS Euro Finanz Service AG ihre Kunden branchen- und konzernunabhängig zu allen Versicherungs- und Finanzfragen.

Seriöse Beratung hilft gegen Altersarmut

Die durch eine Versicherungsoptimierung eingesparten Beträge sollten möglichst in die private Altersvorsorge investiert werden, raten Verbraucherschützer. Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Bank in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos sparen die 3.200 Befragten im Alter von 20 bis 65 Jahren durchschnittlich 50 Euro im Monat, obwohl die Studienteilnehmer nach eigenen Angaben im Schnitt 200 Euro für eine ausreichende, private Altersvorsorge benötigen. Eine regelmäßige, seriöse Beratung erhöht die Sparquote des Versicherten und hilft Altersarmut zu verhindern.

Vermögensbildung und die Planung der Altersvorsorge sollte immer als ein ganzheitliches, langfristiges Projekt angesehen werden. Die hohe Komplexität des Themas erfordert allerdings fast immer unabhängige Expertise. Mehr als die Hälfte der Befragten der Deutsche-Bank-Studie halten die angebotenen Produkte zur Altersvorsorge für unverständlich, 36 Prozent empfinden die gesamte Thematik als zu komplex. „Wichtig ist es, die individuellen Belange der Kunden zu kennen und zu berücksichtigen, um neutrale und ergebnisorientierte Konzepte zu entwickeln – und diese dem Kunden auch verständlich zu erklären“, resümiert Ingo Linn, Vorstand der EFS Euro Finanz Vermittlungs AG.

Gute Beratung erfordert Fachwissen

Auf der Suche nach Informationen zum Thema Altersvorsorge ist das Internet mittlerweile die erste Anlaufstelle. Vergleichsportale, Robo-Advisor und digitale Versicherungsagenten erleben seit Jahren einen Boom. Bei einfachen Problemstellungen wie dem Abschluss einer Kfz-Versicherung leisten die Vergleichsportale meist einen guten Job; komplexen Fragestellungen und individuellen Kundenwünschen werden die Internetlösungen in der Regel aber nicht gerecht. Bei der Planung der Altersvorsorge sind wohlüberlegte Entscheidungen unabdingbar, die meist eine umfassende und fachlich kompetente Beratung notwendig machen.

Verbraucher sollten bei der Auswahl ihres Versicherungs- und Finanzberaters unbedingt einige grundsätzliche Dinge beachten. Die Beratungsqualität und das Produktportfolio, welches angeboten werden darf, kann je nach Qualifikation und Fachwissen des Vermittlers erheblich variieren. „Für eine seriöse Beratung benötigen Vermittler die Qualifikationsnachweise zum Versicherungsvermittler nach §34d GewO, zum Finanzanlagenvermittler nach §34f GewO und zum Immobiliendarlehensvermittler nach §34i GewO“, erklärt EFS-Chef Ingo Linn.

Foto: Shutterstock, EFS

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Versicherer kommen Kunden in der Krise entgegen

Gegen eine Pandemie sind nur sehr wenige Unternehmen versichert. Privatbürger haben zwar ihre Krankenversicherung, aber keinen Schutz gegen Einkommensverluste. In dieser Lage wollen führende Unternehmen der Branche großzügig sein.

mehr ...

Immobilien

DIC Asset senkt wegen Corona-Krise Gewinnprognose – Dividende bleibt

03Die Immobiliengesellschaft Dic Asset rechnet im laufenden Jahr wegen der Auswirkungen der Corona-Krise nicht mehr mit einer Gewinnsteigerung im Vergleich zu 2019. Die branchenübliche Kennziffer FFO (Funds from Operations) werde 2020 zwischen 94 und 96 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am späten Freitagabend in Frankfurt mit. Bisher hatte DIC Asset mit 104 bis 106 Millionen Euro gerechnet. Im Vorjahr waren hier 95,0 Millionen Euro erzielt worden.

mehr ...

Investmentfonds

Corona-Lockdown: Wie der Exit gelingen kann

Die Corona-Krise trifft alle: Um die Verbreitung des Virus zu bremsen, hat Deutschland sich umfassende Beschränkungen auferlegt. Sie tragen dazu bei, dass viele Menschen und Firmen um ihre ökonomische Zukunft fürchten. Die Politik muss deshalb zweierlei schaffen: Einerseits die Gesundheit der Bürger so weit wie möglich schützen und sie andererseits vor noch größeren volkswirtschaftlichen Schäden bewahren, die letztlich zu gesellschaftlichen werden. In diesem Kontext werden Wege aus dem Lockdown debattiert – das IW hat einen entsprechenden Exit-Plan entwickelt. Ein Beitrag von Professor Dr. Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums, und Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft.

mehr ...

Berater

DIN-Norm 77230: Prüfungen jetzt online möglich

Wegen der Coronakrise bietet das Defino Institut für Finanznorm Prüfungen für die Zertifizierung zum “Spezialisten für die private Finanzanalyse – DIN 77230” ab sofort auch im Online-Verfahren an.

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT schließt institutionellen US-Fonds und investiert erneut in Boston

Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft Derigo für den von ihr verwalteten geschlossenen Spezialfonds BVT Residential USA 12 die dritte Investition vorgenommen. Ein Nachfolge-Spezialfonds ist geplant.

mehr ...

Recht

Homeoffice: Der richtige Versicherungsschutz für Laptop und Co.   

Um in der Heimarbeit effektiv und produktiv arbeiten zu können, bedarf es der richtigen Grundausstattung. Hier stehen Arbeitgeber in der Pflicht, ihren Mitarbeitern alle notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen. Welcher Mitarbeiter benötigt neben Laptop oder PC noch ein Headset oder gar einen Multifunktionsdrucker? Welche Software wird benötigt, um einen reibungslosen Kommunikationsfluss zu schaffen? Ein Überprüfen der bisherigen Arbeitsprozesse schafft hierbei Klarheit über die bereits vorhandenen Grundvoraussetzungen sowie fehlendes Equipment.

mehr ...