27. März 2020, 09:00
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Wie Vermittler Kündigungen in der Krise vermeiden können

Wer in der Coronakrise Geld einsparen will oder muss, kommt schnell auf die Idee, seine Versicherungen zu kündigen. Das Analysehaus Franke und Bornberg hat einige Argumente zusammengestellt, mit denen Vermittler ihre Kunden vor unbedachten Kündigungen bewahren können.

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Berater sollten ihre Kunden aufklären, wie sie ihre Vorsorge retten können, statt gleich zu kündigen.

Warum Altersvorsorge jetzt nicht gekündigt werden sollte:

  • Auf keinen Fall alte hochverzinste Tarife kündigen. Gerade in Zeiten der Krise ist die höhere Überschussbeteiligung Gold wert.
  • Gleiches gilt für fondsgebundene Versicherungen: Reale Verluste gibt es erst dann, wenn man sie realisiert. Daher bei Geldbedarf eher zu einem Darlehen greifen.

Berufsunfähigkeitsversicherung und Arbeitskraftsicherung erhalten:

  • Wer kündigt, hat keine Gewissheit, je wieder einen neuen Vertrag zu bekommen. Denn ein Neuabschluss bringt bekanntlich eine neue Gesundheitsprüfung mit sich.
  • Eine Infektionsklausel greift in den meisten Fällen nur, wenn ein Berufsverbot sechs Monate bestand oder voraussichtlich sechs Monate bestehen wird. Die Infektionsklausel wird so, wie es zurzeit aussieht, im Falle des Coronavirus nicht leisten. Menschen werden zwar nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) unter Quarantäne gestellt, gelten nach wenigen Wochen aber wieder als geheilt.

Quelle: Franke und Bornberg

Foto: Shutterstock

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