Münchener Verein erweitert Fondspolicenangebot

Foto: Münchener Verein
Dr. Rainer Reitzler, Münchener Verein: "In Nordrhein-Westfalen sind die Heimplätze am teuersten, im Durchschnitt zahlt ein Heimbewohner dort 2.405 Euro pro Monat, in Bayern 2.018 Euro. Ohne eine private Pflegezusatzversicherung sind diese hohen Kosten vom Großteil der Pflegebedürftigen nicht zu stemmen."

Der Münchener Verein hat sein Fondspolicenangebot überarbeitet. Mit der "PrivatRente Balance" bietet der Lebensversicherer sechs neue, gemanagte Strategien - konventionell oder nachhaltig - für die fondsgebundene Lebensversicherung an.

Bereits ab einer monatlichen Sparrate von zehn Euro kann in eine offensiv, ausgewogen oder defensiv ausgerichtete Anlagestrategie investiert werden. Die drei MV Welt-AG Portfolios investieren weltweit in über 8.000 verschiedene Aktien. Durch die breite Diversifizierung soll das Risiko für die Anleger deutlich reduziert werden.

Die Portfolios bieten nach Angaben des Versicherers nicht nur eine Beteiligung an den Produktions- und Fertigungsstätten dieser Welt, sondern halten noch einen Teil des Kapitals in sicheren Anleihen als Investitionsreserve. Diese Reserve wird in Zeiten niedriger Aktienkurse genutzt, um das Renditepotential zu erhöhen. In diesem Fall wird die Aktienquote antizyklisch erhöht.

Die MV Welt-AG Portfolios setzen sich überwiegend aus den Indexfonds der Fondsgesellschaft Dimensional zusammen sowie der kostengünstigen, institutionellen Anlageklasse des Global Portfolio One.

Drei nachhaltige Lösungen

Die MV Welt-AG Portfolios gibt es auch in drei nachhaltigen Lösungen: Die MV Welt-ESG Portfolios zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Innovationskraft der Märkte nutzen und von den Erträgen der nachhaltigen Weltwirtschaft profitieren.

„Alle Portfolios weisen auch im Niedrigzinsumfeld attraktive Renditechancen für Anleger auf, weil wir die Erkenntnisse der Kapitalmarktforschung nutzen“, betont Dr. Rainer Reitzler, CEO der Münchener Verein Versicherungsgruppe.

„Der Münchener Verein freut sich, dass er die Gründer der Initiative 30plusX, Christoph R. Kanzler und Andree Breuer sowie den Finanz- und Wirtschaftsexperten Dr. Andreas Beck gewinnen konnte, für unsere Kunden exklusiv mit ihrer langjährigen Kapitalmarkterfahrung eine steueroptimierte und renditeträchtige Anlagestrategie zu entwickeln.“ 30plusX will dazu beitragen, die im internationalen Vergleich geringe Beteiligung der deutschen Sparer am Aktienmarkt zu vergrößern und die Aktionärsquote bis zum Jahr 2035 auf 30 Prozent und mehr zu steigern.

Der Vermögensaufbau der neuen fondsgebundenen Rentenversicherung ist flexibel gestaltet: Zuzahlungen sind bereits ab 200 Euro möglich, kostenfreie Teilauszahlungen ab 1.000 Euro. Die Höchstlaufzeit beträgt 85 Jahre.

Durchführbar sind auch Beitragspausen bis zu 36 Monaten bei gleichzeitigem Schutz der Hinterbliebenen. Der Rentenbeginn kann bis zu fünf Jahre früher vereinbart werden. Zur Absicherung des Fondsguthabens ist vor Rentenbeginn ein Ablaufmanagement wählbar. Depotgebühren und Ausgabeaufschläge werden nicht erhoben.

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