Neubau der Signal Iduna Hauptverwaltung in Hamburg: David Chipperfield Architects gewinnt Wettbewerb

Foto: Signal Iduna
Der Entwurf von David Chipperfields Architects hat die Jury ueberzeugt. Fertigstellung: Ende 2026

Die Hauptverwaltung der Signal Iduna in der Neuen Rabenstraße in Hamburg-Dammtor stammt aus den 50er und 70er Jahren und soll durch einen Neubau ersetzt werden. Jetzt haben der Versicherungskonzern und das Baudezernat Hamburg den Sieger des Architektenwettbewerbs gekürt. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.

Signal Iduna, Hansainvest Real Assets und das Baudezernat Hamburg haben den Sieger eines zweistufigen Architektenwettbewerbs für den Neubau Neue Rabenstraße 15 – 19 am Bahnhof Hamburg-Dammtor gekürt. Unter insgesamt 13 Bewerbern setzte sich der Entwurf von David Chipperfield Architects durch. Die Realisierung soll bis Ende 2026 erfolgen sollen.

Der Entwurf von David Chipperfield Architects sieht einen modernen Bürocampus vor, der städtebaulich wie hochbaulich überzeugt. Hervorgehoben wurde von der Jury insbesondere das der herausragenden Lage gerecht werdende Nachhaltigkeitskonzept.

Heraussragendes Nachhaltigkeitskonzept

„Das Thema Nachhaltigkeit haben wir bei der Auswahl des Siegerentwurfs in all seinen Facetten berücksichtigt. Daher freuen wir uns, dass die exzellente Lage mit ihrer direkten ÖPNV-Anbindung zum Fern- und Regionalbahnverkehr und der fußläufigen Distanz zur Innenstadt um ein zeitgemäßes und nachhaltiges Mobilitätskonzept ergänzt wird. Auch hinsichtlich des Stadtbildes wird sich der Campus harmonisch in die Umgebungsbebauung aus Büro-, Bildungs- und Wohnnutzung einfügen“, kommentiert Ulrich Leitermann, Vorsitzender der Vorstände der Signal Iduna Gruppe.

„Gemeinsames Ziel aller Stakeholder war von Anfang an die Realisierung eines ansprechenden Bürocampus mit erstklassiger Bausubstanz sowie flexiblen und damit langfristig nachgefragten Nutzungspotenzialen. David Chipperfield Architects hat dies ideal umgesetzt“, bewertet Nicholas Brinckmann, Sprecher der Geschäftsführung von Hansainvest Real Assets den Siegerentwurf.

Elegant und hochfunktional

Nicht zuletzt das elegante und zugleich hochfunktionale Architekturkonzept habe überzeugt. Das Projekt wird den gesamten Mikrostandort stark aufwerten und über Signal Iduna hinaus Top-Büromieter anziehen, zeigt sich Brinckmann überzeugt.

Der Neubau entsteht anstelle der derzeitigen Bestandsbebauung mit knapp 42.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, verteilt über mehrere Baukörper aus den 1950er bis 1970er Jahren. Das zwischen Neuer Rabenstraße 15 bis 21 und Alsterterrasse 11 gelegene Grundstück umfasst insgesamt rund 17.000 Quadratmeter und wird vollständig von Signal Iduna genutzt.

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