Element schließt Series-B mit 21,4 Millionen Euro ab

Foto: Element, Berlin
Dr. Christian Macht, CEO des Berliner InsurTechs Element

Das Berliner Insurtech Element erhält im Rahmen einer Series-B-Finanzierung weitere 21,4 Millionen Euro. Die Investitionsrunde wird angeführt von dem Versorgungswerk Zahnärztekammer Berlin (VZB). Weiterhin investieren Alma Mundi, Witan Group und Ilavska Vuillermoz Capital. Das Gesamtinvestment beträgt nun insgesamt 88 Millionen Euro.

Mit dem frischen Kapital will Element seine Marktposition ausbauen und neue Produktkategorien in sein Portfolio integrieren. „Vor allem aber werden wir unser langfristiges Ziel weiterverfolgen, unnötige Kosten in Milliardenhöhe im europäischen Versicherungsmarkt zu beseitigen“, sagt Dr. Christian Macht, CEO von Element.

Die aktuelle Investitionsrunde bestätigt die kontinuierliche Entwicklung des Berliner InsurTechs. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz auf 10,4 Millionen Euro, ein Plus von über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem überschritt der B2B2-Versicherer die 200.000-Kunden-Marke. Nach Element-Angaben setzen aktuell über 50 Partner wie Parametrix Insurance, Volkswagen Financial Services, die Signal-Iduna oder Vodafone auf Element-Produkte. Element ist in Zusammenarbeit mit seinen Partnern – neben Deutschland – in den EU-Ländern Österreich, Italien, Spanien, Belgien, Niederlande, Luxemburg aktiv. Ziel sei es, die Position als führender paneuropäischer Anbieter von schnellen, effizienten und zuverlässigen End-to-End-Versicherungslösungen weiter auszubauen, teilte das Insurtech mit.

In den Produkten wie der Cloud-Ausfallversicherung, die Parametrix Insurance vertreibt, oder der Garantie für Immobilienkäufe, die Schutzgarant erst kürzlich auf den Markt gebracht hatte, sieht das Unternehmen eine Bestätigung seiner Innovationskraft. Die weit unter dem Industriestandard liegenden Schadenquoten von 51,2 Prozent (inklusive interner Claims Regulierungskosten) belegen den Kostenvorteil.

„Gerade die Profitabilität auf jeder Produkt- und Partnerebene wird sich in den nächsten Jahren als entscheidend erweisen. Im Jahresvergleich verzeichnen wir einen Umsatzanstieg von 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr und sind damit auf dem besten Weg, unser Ziel von 100 Prozent Wachstum bis 2022 zu erreichen“, sagt Macht.

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