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21. November 2013, 09:15
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Städter bevorzugen Direktversicherer

Einwohner von Städten und ländlichen Regionen in Deutschland haben unterschiedliche Verhaltensweisen beim Thema Versicherungen, so eine aktuelle Studie. Demnach vertrauen Landbewohner auf ihren Versicherungsvertreter, während Städter vermehrt auf Direktversicherer setzen.

Städter besitzen weniger Versicherungen als Landbewohner

Stadtbewohner besitzen weniger Versicherungsprodukte und sind häufiger Kunde eines Direktversicherers.

Für den Target Report Assekuranz befragte das Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts You Gov  über 80.000 Versicherungsentscheider in den Jahren 2004-2012. Für die hier vorgestellten Zielgruppen sind rund 33.000 Personen befragt worden.

Laut der Studie wünscht sich die Bevölkerung ländlicher Regionen (Wohnort unter 20.000 Einwohner) mehr Unterstützung durch den Versicherungsvertreter. Für fast sieben von zehn Befragten vom Land ist demnach das persönliche Vertrauensverhältnis zu einem Versicherungsvertreter wichtig.

Stadtbewohner (Wohnort über 500.000 Einwohner) stehen der Studie zufolge einem Direktabschluss offener gegenüber und sind tatsächlich auch häufiger Kunde eines Direktversicherers (13 Prozent Städter, neun Prozent der ländlichen Bevölkerung).

Städter besitzen weniger Versicherungsprodukte

Insgesamt ist der Produktbesitz auf dem Land in den vergangenen Jahren leicht gesunken, heißt es in der Studie. Im Zeitraum 2007 bis 2009 besaßen die Versicherungsnehmer in ländlichen Regionen demnach noch durchschnittlich 5,2 Policen; aktuell sind es 5,0. Im Durchschnitt besitzen Stadtbewohner insgesamt weniger Versicherungsprodukte (4,8) als die Landbevölkerung, so die Studie.

Den größten Unterschied gibt es demnach bei der KFZ-Versicherung, denn diese werde in den Städten deutlich seltener abgeschlossen, als auf dem Land. Deutlich mehr Städter haben der Studie zufolge in den vergangenen zwei Jahren bei einem Versicherungswechsel zu einem günstigen Anbieter gewechselt. Die in ländlichen Regionen lebenden Versicherungsnehmer bevorzugen bei einem Wechsel demnach häufiger Gesellschaften im oberen Preissegment.

Städter wechseln zudem häufiger zum Direktversicherer, die ländliche Bevölkerung bevorzugt einen Außendienstversicherer, so die Studie. Entsprechend werden die Geschäftsstellen- und Direktvertriebe von günstigeren Anbietern häufiger genutzt. Zudem sind Städter gegenüber einer internationalen Versicherermarke mit Niederlassung in Deutschland deutlich offener eingestellt. (jb)

 

Foto: Shutterstock

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