9. März 2016, 10:37

Finanz- und Vorsorgebranche im Umbruch

Steigende Regulierungs- und Qualifikationsanforderungen und eine veränderte Erwartungshaltung der Verbraucher, die sich eine crossmediale Nutzung bei Finanz- und Vorsorgethemen wünschen, stellt die Branche vor Herausforderungen. Dabei muss sie effektive Lösungen gegen den Verlust qualifizierter Berater vorhalten.

Die Wald-Kolumne

Vorsorgebranche

“Die Attraktivität von Fintechs ist in der heutigen Zeit leicht nachvollziehbar: sie bieten eine anwenderfreundliche Nutzbarkeit und einen raschen Zugriff.”

Die Finanz- und Vorsorgebranche bleibt im Umbruch: Zum einen drängen die anspruchsvolleren Rahmenbedingungen alle Marktteilnehmer zur Einhaltung der weiterhin steigenden Regulierungs- und Qualifikationsanforderungen.

Übergreifende Nutzbarkeit von Medienkanälen

Ziel ist es, mehrwertige Beratungsangebote für die Verbraucher sicherzustellen. Zum anderen haben die Verbraucher eine teilweise veränderte Erwartungshaltung und wünschen sich Optionen, die eine übergreifende Nutzbarkeit von Medienkanälen bei Finanz- und Vorsorgethemen bieten.

Dabei geht es nicht allein um eine Online-Beratung via Webcam, die im Dialog zwischen Kunde und Berater stattfinden kann, sondern vielmehr um die derzeit vielbesprochenen Fintechs.

Fintechs als Spezialleistung in Einzelbereichen

Die Attraktivität von Fintechs ist in der heutigen Zeit leicht nachvollziehbar: sie bieten eine anwenderfreundliche Nutzbarkeit und einen raschen Zugriff. Doch zeichnen sich diese digitalen Angebote vor allem durch ihren spezialisierten Zuschnitt in einem einzigen Bereich aus, nämlich in der interaktiven Anwendung.

Verbraucher können so beispielsweise mobile Datenerhebungs- und Bezahlvorgänge nutzen oder im Sachversicherungsbereich nach Angeboten, zum Beispiel für eine Hausratversicherung, suchen.

Für diesen begrenzten Anwendungsbereich können Fintechs eine moderne Ergänzung im Beratungsspektrum sein. Den zeitintensiven Vorgang einer ganzheitlichen Beratungsleistung durch die fundierte und weiterentwickelte Fachqualifikation eines ausgebildeten Finanzberaters ersetzen Fintechs dagegen nicht.

Deshalb bleibt die bedarfsgerechte Beratung in komplexen Segmenten, wie beispielsweise in der Altersvorsorge oder der Einkommenssicherung, Aufgabe der Unternehmen im Markt und muss hauptsächlich von Mensch zu Mensch stattfinden.

Seite zwei: Anforderungen verlangen hohe Qualitätsstandards

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