5. November 2007, 00:00
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cash.life will Kosten senken

Der Policenaufkäufer cash.life AG, Pullach, der jüngst auch seinen Einstieg in den Zweitmarkt für geschlossene Schiffs- und Immobilienfondsanteile angekündigt hatte, hat sich detailliert zur Erlösprognose für das Gesamtjahr 2007 geäußert.
Erst in der vergangenen Woche hatte der Konzern bekannt gegeben, dass statt Erlösen in Höhe von 700 Millionen Euro nur noch 550 Millionen Euro erwartet werden. (cash-online berichtete am 1.11.2007).

?Ein Teil unserer Policenverkäufe wird sich in das nächste Jahr verschieben, weil Produkte, die seitens unserer Partner geplant waren, nicht sofort realisiert werden?, erläutert der scheidende Vorstandsvorsitzende Stefan Kleine-Depenbrock die korrigierte Prognose. ?Allerdings ist der Auftragsbestand in Höhe von 520 Millionen Euro per 30. September hiervon nicht betroffen?, so Kleine-Depenbrock weiter.

Neben den erwarteten Verzögerungen beim Policenverkauf seien für die Anpassung der Prognose auch gestiegene Preise im Policenankauf sowie geringere Ergebnisbeiträge aus den neuen Geschäftsfeldern verantwortlich. Eine Überprüfung der Ziele habe höhere Anlaufkosten für die Aktivitäten in Österreich, im Bereich der Pensionsprodukte und für den Einstieg in das neue Geschäftsfeld Zweitmarkt für geschlossene Fonds ergeben. ?Vor diesem Hintergrund wird sich die künftige Unternehmensstrategie verstärkt auf die Themen Kosten und Profitabilität fokussieren?, so Kleine-Depenbrock. Insbesondere würde bereits an der Reduzierung der Overhead-Kosten sowie der generellen Verschlankung der Konzernstruktur gearbeitet. (aks/af)

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