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13. März 2007, 00:00
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EVCA: 90 Milliarden Euro frisches Geld

Die europäischen Private Equity-Fonds haben im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 89,8 Milliarden Euro an neuem Beteiligungskapital eingesammelt, 25 Prozent mehr als 2005. Das teilte der Branchenverband European Private Equity & Venture Capital Association (EVCA), Zaventem/Belgien, heute mit. Gegenüber 2004 hat sich das Platzierungsvolumen damit mehr als verdreifacht.

Besonders rasch wuchsen die Mittelzuflüsse für Fonds, die in junge Wachstumsunternehmen investieren: Die Venture Capital-Sparte sammelte mit 15,9 Milliarden Euro fast 50 Prozent mehr ein als im Vorjahr. Das Mittelaufkommen von Fonds für Übernahmen bestehender Firmen (Buy out) steig um 22 Prozent auf 70,9 Milliarden Euro. ?Vieles deutet auf ein Comeback des Venture Capital-Segments hin?, heißt es in der EVCA-Mitteilung.

Bei der Mittelherkunft konnten die Dachfonds ihr Volumen mehr als verdoppeln. Sie steuerten 18,1 Milliarden Euro oder 21 Prozent zum gesamten Mittelaufkommen bei. Nur die Pensionsfonds übertrafen sie mit einem Anteil von 26 Prozent.

Die durchschnittlichen Renditen der laufenden Fonds, die EVCA zusammen mit den Beratungsunternehmen Thomson Financial und Price Waterhouse Coopers ermittelt hat, liegen zwar weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, sind aber zurückgegangen. Im vergangenen Jahr erzielten die Fonds eine durchschnittliche Rendite nach der Methode des internen Zinsfußes (Internal Rate of Return, kurz: IRR) von 21,3 Prozent (Vorjahr: 33,8 Prozent). Die durchschnittliche IRR über einen Zeitraum von zehn Jahren sank von 11,4 auf 10,3 Prozent pro Jahr.

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