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24. November 2008, 00:00
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Hesse Newman mit respektablem Platzierungsergebnis

Das Emissionshaus Hesse Newman Capital AG, Hamburg, hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 nach eigenen Angaben rund 21,5 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben. Das sind zwar knapp 50 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (40,2 Millionen Euro). Marktbeobachter hatten angesichts des schwachen Umfelds und der Turbulenzen bei Hesse Newman (unter anderem hohe Verluste und mehrfacher Wechsel im Vorstand) ein noch geringeres Ergebnis erwartet.

Von dem Platzierungsvolumen entfielen 8,9 Millionen Euro auf Container-Investments und 6,7 Millionen Euro auf den Trust Fonds UK 3 mit britischen Lebensversicherungen. Insgesamt rund sechs Millionen Euro sammelte Hesse Newman demnach für den gemeinsam mit dem Emissionshaus Maritim Equity, Hamburg, aufgelegten Private Shipping 1 und den Aurelius 1 (Unternehmenskredite) ein, die beide im dritten Quartal starteten.

Nach der Mitteilung des Unternehmens wurde die FHR Finanzhaus AG mit der Hesse Newman Capital AG verschmolzen sowie die Anlegerverwaltung und das Treuhandgeschäft in der Tochtergesellschaft HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH gebündelt. Die Marke Rothmann & Cie., unter der frühere Emissionen liefen, dürfte damit endgültig verschwunden sein.

Im Konzern entstand innerhalb ersten neun Monate ein Verlust von 14,5 Millionen Euro. Davon entfiel ein ?im Rahmen der Erwartungen liegender Fehlbetrag? von 1,9 Millionen Euro auf das dritte Quartal. Er resultiere insbesondere aus Kosten, ?welche zur Vorbereitung zukünftiger Geschäftstätigkeit notwendig sind?. Mittelfristig wollen die seit Anfang September amtierenden Vorstände Marc Drießen und Dr. Marcus Simon durch die Emission neuer Fonds wieder die Gewinnzone erreichen. (sl)

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