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17. November 2008, 00:00
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Umstrukturierungen bei Lloyd Fonds

Das börsennotierte Emissionshaus Lloyd Fonds AG, Hamburg, hat angekündigt, mit internen Umstrukturierungsmaßnahmen auf die veränderten Marktbedingungen für geschlossene Fonds reagieren zu wollen. Im Zuge der Einrichtung einer gestrafften Organisationsstruktur, der damit verbundenen Synergieeffekte und der Auslagerung bestimmter Aufgaben auf externe Dienstleister sollen in den kommenden Monaten 15 Prozent der Mitarbeiter entlassen werden.

Bisher wurden in den vier Anlagefeldern des Initiators Schiffe, Immobilien, Special Assets und Zweitmarktbeteiligungen die Unternehmensbereiche Akquisition, Konzeption und Management separat geführt. Nach Abschluss der Umstrukturierungsmaßnahmen soll es eine gemeinsame Fondskonzeption für alle Assets sowie ein gemeinsames Fondsmanagement geben. Lediglich das Geschäftsfeld Akquise wird von getrennten Teams durchgeführt. Auch der Unternehmensbereich Vertrieb soll während des ersten Halbjahres auf eine zusätzliche Kundenorientierung ausgerichtet werden. . Für das Jahr 2009 geht die Geschäftsführung der Lloyd Fonds Gruppe von durchschnittlich rund 120 fest beschäftigten Mitarbeitern aus.”Aufgrund der dramatischen Situation an den Finanzmärkten sind wir wesentlich schneller zu Anpassungen gezwungen, als wir ursprünglich geplant hatten”, sagt Michael Seidel, Finanzvorstand der Lloyd Fonds AG. Die Hanseaten erwarten sich aus den Maßnahmen Einsparungen in Höhe von 1,5 Millionen Euro pro Jahr. (af)

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