Anzeige
1. Dezember 2010, 16:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Sanierung: Banken und Investor retten Gebab

Das im Zuge der Wirtschaftskrise in Finanzengpässe geratene Emissionshaus Gebab aus Meerbusch hat mit Banken, Reedereien, Werften, Geschäftspartnern und Gründungsgesellschaftern ein Sanierungskonzept vereinbart. Die Eigenkapitallücke des Unternehmens soll durch einen Hamburger Investor geschlossen werden.

Rettungs-fonds-rettungsring-127x150 in Sanierung: Banken und Investor retten GebabDie auf Schiffsfonds spezialisierte Gebab Gruppe hatte Probleme, Kredite fristgemäß zu begleichen, die vor 2008 von Banken als Vorfinanzierung für bestellte Schiffe bereitgestellt wurden.

Da der Markt für Schiffsfonds im Zuge der Finanzkrise einbrach, war es nicht möglich, genug Eigenkapital bei Anlegern einzusammeln, um das von den Kreditgebern vorgeschossene Geld zurückzuzahlen. Bei zwei Dachfonds sowie fünf Einschiffgesellschaften konnten fällige Eigenkapitalvorfinanzierungen seit Juli 2009 nicht bedient werden. Die Schieflage eines Linienreeders als Charterer habe die Situation weiter verschärft, erklärt Gebab.

Nun steuert der Hamburger Investor KMU das fehlende Eigenkapital bei, wie die „Financial Times Deutschland“ berichtet. Wie Gebab mitteilt, haben auch die beteiligten Reedereien und die Werft umfassende Zugeständnisse gemacht. So sei es ermöglicht worden, dass die Banken die Unternehmen weiter begleiten und die rund 17.000 Anleger geschützt werden. (hb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

2 Kommentare

  1. In 2011 gehen viele Tilgungsstundungen ins Dritte Schicksalsjahr, bevor dann Kredite als gefährdet eingestuft werden. Geschlossene Schiffsfonds sind dann tot. Analysten empfehlen aktuell aufgrund der substanzstarken Schiffsmärkte den erstklassigen Aktienfonds Plenum Maritime Fund (WKN A1C2WX) für Anleger und Vertriebe.

    Kommentar von Market Analyst — 4. Dezember 2010 @ 17:19

  2. […] Sanierung: Banken und Investor retten Gebabcash-online.deDie auf Schiffsfonds spezialisierte Gebab Gruppe hatte Probleme, Kredite fristgemäß zu begleichen, die vor 2008 von Banken als Vorfinanzierung für bestellte …und weitere » […]

    Pingback von Visashop.de | Sanierung: Banken und Investor retten Gebab - cash-online.de — 1. Dezember 2010 @ 17:39

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...