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30. April 2014, 11:47
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Durchschnittsrate von Baufinanzierungen fällt erneut

Der Trendindikator “Baufinanzierungen” von Dr. Klein dokumentiert für März 2014 einen erneuten Abfall der monatlichen Rate für Baufinanzierungen. Die Darlehenshöhe sinkt ebenfalls.

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Immobilienkäufer legen bei ihrer Finanzierung nach wie vor viel Wert auf Sicherheit.

Nach Angaben von Dr. Klein sinkt die durchschnittliche monatliche Standardrate für ein Darlehen von 150.000 Euro, das mit einer zehnjährigen Sollzinsbindung, 80-prozentiger Beleihung und einer Tilgung von zwei Prozent versehen ist, im März weiter.

In der aktuellen Auswertung des Trendindikators Baufinanzierung fällt die Durchschnittsrate von 593 Euro auf 585 Euro. Damit liegt sie etwa auf dem Vorjahreswert von 580 Euro. Das Ergebnis ist laut Dr. Klein auf den leichten Abfall der Baufinanzierungszinsen zurückzuführen.

Darlehenshöhe im Abwärtstrend

Obwohl die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser laut dem Europace Hauspreis-Index (EPX) im März anziehen, geht die durchschnittliche Darlehenshöhe im gleichen Zeitraum von 162.000 Euro auf 161.000 Euro zurück.

Erwerber setzen für ihr Darlehen mehr Eigenkapital als im Vormonat ein, so Dr. Klein. Der Eigenkapitalanteil steigt von 22,13 Prozent auf 22,42 Prozent. Entsprechend sinkt der durchschnittliche Beleihungsauslauf von 77,87 Prozent auf 77,58 Prozent. Im Vorjahreszeitraum lag er bei 77,83 Prozent.

Sicherheit geht vor

Im März legen Erwerber Dr. Klein zufolge wie in den vergangenen Monaten viel Wert auf das Thema Sicherheit. Der Tilgungssatz steigt von 2,37 Prozent auf 2,39 Prozent an. Vor einem Jahr betrug der durchschnittliche Tilgungssatz 2,27 Prozent.

Die Sicherheitsorientierung von Darlehensnehmern spiegle sich darüber hinaus in der durchschnittlichen Sollzinsbindung wider. Sie liegt wie im Vormonat bei elf Jahren und fünf Monaten. Der Mittelwert zeige, dass sich mehr und mehr Käufer eine Zinsbindung sichern, die über der häufig gewählten Standardzinsbindung von zehn Jahren liegt.

Käufer bevorzugen feste Zinsen

Auch die Entwicklung des Anteils fester Zinsen dokumentiert die Risikoaversion von Erwerbern. Im März steigt der Anteil von Annuitätendarlehen mit festem Zinssatz von 70,57 Prozent auf 70,85 Prozent. Im Vorjahr lag der Anteil bei 69,06 Prozent. Der Anteil von Annuitätendarlehen mit variabler Zinsbindung bleibt konstant bei 2,67 Prozent. (st)

Foto: Shutterstock.com

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