Anzeige
8. März 2016, 14:34
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mit Freunden wohnt man günstiger

Studenten können bis zu 47 Prozent Miete sparen, wenn sie in eine Wohngemeinschaft (WG), statt in eine Singlewohnung ziehen. Das ergab der Mietpreis-Check Unistädte von Immowelt.

Studenten WG Shutterstock Gro 102795701 in Mit Freunden wohnt man günstiger

Wer bereit ist, seine Wohnung mit anderen zu teilen, spart Miete.

Studenten könnten in 60 von 65 Unistädten Miete sparen, wenn sie in eine WG ziehen, statt alleine zu wohnen. Am meisten können Studenten laut Immowelt mit 47 Prozent in Ulm sparen. Für eine kleine Wohnung müsse man mit einer Kaltmiete von 16,90 Euro pro Quadratmeter rechnen, in einer WG bezahle man hingegen neun Euro pro Quadratmeter. Auf Platz zwei und drei liegen Siegen und Karlsruhe mit einer Ersparnis von 37 und 36 Prozent.

Möblierte Singlewohnungen treiben die Preise

Aktuell sorgten in vielen Unistädten zahlreiche möblierte Apartments für die hohen Mietpreise bei Singlewohnungen. Das gelte beispielsweise für München. In der bayerischen Landeshauptstadt koste eine kleine Wohnungen 22,70 Euro pro Quadratmeter, in einer WG seien es nur 14,90 Euro. Auch in München seien in den vergangenen Monaten immer mehr möblierte, teils luxuriöse Wohnungen auf den Markt gekommen.

Besonders für Studenten, die oftmals in kurzer Zeit eine neue Unterkunft in einer fremden Stadt finden müssen, seien diese Wohnungen häufig die einzige Alternative. Eine WG-geeignete Wohnung komme hingegen oft erst nach ein paar Monaten infrage, wenn mögliche Mitbewohner gefunden sind.

Ausnahmen bestätigen die Regel

In einigen Unistädten bezahlen Studenten, die lieber alleine wohnen weniger. So zum Beispiel in Rostock wo kleine Apartments 20 Prozent günstiger seien als große Wohnungen. Studenten, die alleine wohnen wollen, zahlten im Median 6,50 Euro pro Quadratmeter, in WGs seien es 7,80 Euro pro Quadratmeter. Auch in Dresden (8 Prozent), Düsseldorf (4 Prozent), Cottbus (2 Prozent) und Marburg (1 Prozent) zahlen Studenten laut Immowelt in einer WG-tauglichen Wohnung mehr.

Für die Auswertung wurden nach Angaben von Immowelt die Mietpreise der deutschen Universitätsstädte mit mehr als 10.000 Studierenden untersucht. Verglichen wurden die Mieten von 11.500 Singlewohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche und 25.000 WG-tauglichen Wohnungen mit einer Fläche von 80 bis 120 Quadratmetern. Die Preise geben den Median der Kaltmieten bei neu zu vermietenden Wohnungen wieder, die zwischen September 2015 und Februar 2016 auf dem Internetportal von Immowelt angeboten wurden. (kl)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Bericht: Höheres Rentenniveau beseitigt Altersarmut nicht

In der Debatte um die Bekämpfung von Altersarmut hat die Rentenversicherung vor falschen Strategien gewarnt. Dies melden die Zeitungen der Funke Mediengruppe.

mehr ...

Immobilien

Positionswechsel im Vorstand von Commerz Real

Sandra Scholz (45) wird zum 1. März 2017 in den Vorstand der Commerz Real aufrücken. Die bisherige Leiterin Human Ressources und Communications wird im Vorstand neben diesem Bereich auch für Marketing und Direktvertrieb, Compliance, Recht sowie das Investoren- und Anlegermanagement verantwortlich zeichnen.

mehr ...

Investmentfonds

Regimewechsel an den Märkten möglich

Nach dem Amtsantritt von Donald Trump schauen die Märkte gebannt auf die Wall Street. Gastkommentar von Werner Kolitsch, M&G Investments

mehr ...

Berater

Testament unauffindbar? Auch die Kopie ist gültig

Die Kopie eines Testaments kann zur Bestimmung der Erbfolge ausreichen, wenn die formgerechte Errichtung des Originaltestaments bewiesen werden kann. Dies entschied das Oberlandesgericht (OLG) Köln in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Finanzchef bei Dr. Peters

Markus Koch ist mit sofortiger Wirkung in die Geschäftsführung der Dr. Peters Group berufen worden. Er wird dort künftig die Bereiche Finanzen, Controlling, Rechnungswesen, Steuern, Unternehmensplanung, Personal und IT verantworten.

mehr ...

Recht

Brexit hat Folgen für britische Fondsbranche

Auf die britischen Investmenthäuser kommen möglicherweise unruhige Zeiten zu. Der Brexit könnte dazu führen, dass Großbritannien künftig den Status eines so genannten “Drittstaates” hat. Für die britische Fondsbranche hätte dieses Szenario Folgen.

mehr ...