7. Februar 2017, 07:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wüstenrot Haus- und Städtebau: Umsatzplus von 15 Prozent

Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) ist im vergangenen Jahr erneut gewachsen. Erstmals sollen auch Mietwohnungen für den Eigenbestand errichtet werden.

Neubau Shutterstock 157487402-Kopie-21 in Wüstenrot Haus- und Städtebau: Umsatzplus von 15 Prozent

Wüstenrot Haus- und Städtebau hat derzeit Projekte mit einem Volumen von 231 Millionen Euro in Fertigstellung oder Vorbereitung.

Im vergangenen Jahr hat die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH Eigentumswohnungen, Eigenheime und Neubauten im Wert von über 83 Millionen Euro (Vorjahr: 72 Millionen Euro) verkauft. Dies sei ein Plus von 15 Prozent. Das Investitionsvolumen für Projekte in Bauvorbereitung und Fertigstellung lag bei rund 231 Millionen Euro (Vorjahr: 142 Millionen Euro).

Das bundesweit tätige Unternehmen hat derzeit nach eigenen Angaben Projekte in allen Preissegmenten und Lagen mit einem Volumen von rund 231 Millionen Euro in Bearbeitung. Allein in Stuttgart errichte die WHS über 100 Wohneinheiten.

Neue Investitionsstandorte seien in Vorbereitung. „Dabei legen wir weiterhin das Augenmerk auf Wachstumsmärkte in Ballungszentren und auf Standorte mit hohem Potenzial“, sagt Alexander Heinzmann, Geschäftsführer der WHS.

Digitale Hausverwaltung

Auch die professionelle Immobilienverwaltung gehört zum Tätigkeitsfeld der WHS. Aktuell betreue das Unternehmen in diesem Geschäftsbereich rund 10.000 Wohneinheiten, in denen über 25.000 Menschen leben.

Im vergangenen Jahr habe die WHS eine digitale Hausverwaltung etabliert. In dem internetbasierten System könnten Wohnungseigentümer unter anderem Unterlagen wie die Teilungserklärung, Wartungsverträge oder Energieausweise herunterladen. Zudem könnten sie Änderungen der Anschrift oder Schadensfälle direkt melden sowie sich über Gesetze und Urteile informieren.

Über das Portal würden Eigentümer und Mieter ferner schneller informiert, etwa über Reparaturen, die die gesamte Hausgemeinschaft betreffen.

Individuelle Lösungen im Städtebau

In ihrem dritten Standbein, den städtebaulichen Dienstleistungen, war das Tochterunternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) 2016 in rund 200 Maßnahmen aktiv.

Das Aufgabenspektrum reiche von der Erarbeitung integrierter Entwicklungskonzepte, Projektentwicklungen und -steuerungen von Hoch- und Tiefbau sowie Stadterneuerungsmaßnahmen bis hin zur Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen.

Erstmals Errichtung von Mietwohnungsbauten geplant

2017 werde die WHS erstmals Mietwohnungsbauten für den Eigenbestand mit dem Ziel der nachhaltigen Bewirtschaftung errichten. „Damit werden wir unserer sozialen Verantwortung gerecht und reagieren auf die aktuellen Herausforderungen am Wohnungsmarkt“, sagt Marcus Ziemer, Geschäftsführer der WHS.

Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) ist ein Tochterunternehmen der Wüstenrot & Württembergische. Seit 1949 hat die WHS bundesweit mehr als 23.000 Häuser und Wohnungen erstellt und verwaltet derzeit rund 11.000 Miet- und Eigentumswohnungen. (bk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Zinsmargen der Banken bleiben stabil

Die Ausweitung der Geldmenge hat seit Ausbruch der Coronakrise noch einmal Fahrt aufgenommen. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere Banken bzw. Baufinanzierer. Das Geschäft boomt trotz Niedrigzinsen und Pandemie und während Sparer immer öfter mit Strafzinsen konfrontiert werden, schaffen es die Banken bei der Baufinanzierung seit 2012, eine stabile Zinsmarge einzufahren.

mehr ...

Investmentfonds

Impact Investing Risiken werden durch schlechte Messstandards getrübt

Impact Investing läuft Gefahr, durch unterdurchschnittliche Messung und Berichterstattung beeinträchtigt zu werden, so dass die Anleger von den übermäßig positiven Ansprüchen der Asset Manager enttäuscht sind, sagt Brunno Maradei, Global Head of Responsible Investment bei Aegon Asset Management.

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...