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14. November 2006, 00:00
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UI startet Zeitwertkonten-Modell

Mit Universal-Panfutur bietet die Frankfurter Universal-Investment GmbH (UI) ein integriertes Zeitwertkonten-Modell (ZWK) an, das sich insbesondere an den Wünschen des Mittelstands orientiert. Mitarbeiter sparen auf dem Konto nicht nur Überstunden oder Urlaubstage an. Auch Teile des Gehalts, Bonuszahlungen, Urlaubs- oder Weihnachtsgelder können in beliebiger Höhe eingezahlt werden. Vorteil: Alle Einzahlungen stammen direkt aus dem Bruttogehalt – also ohne Abzug von Steuern oder Sozialabgaben. Über Universal-Panfutur werden sie rentierlich in Aktien- und Rentenfonds angelegt.

Somit bauen Arbeitnehmer über Jahre hinweg ein Guthaben auf, das sie für einen früheren Renteneinstieg, längere Urlaubsphasen, Auszeiten vom Job oder bei Kurzarbeit verwenden können. Arbeitgeber wiederum gewinnen Flexibilität, um auf konjunkturelle Schwankungen zu Reagieren, so Universal-Investment. Überstunden in Spitzenzeiten werden durch reduzierte Arbeitszeiten oder Kurzarbeit in schwächeren Phasen ausgeglichen. Kostspielige Einstellungen oder Entlassungen lassen sich so vermeiden, das Unternehmen sichert sich das Know-how der Mitarbeiter hingegen langfristig. Umgekehrt identifizieren sich diese stärker mit ihrem Unternehmen und erhalten Arbeitsplatz- und Einkommenssicherheit. Gleichzeitig sind die Zeitwertkonten gegen eine Insolvenz des Arbeitgebers geschützt.

Für die Administration der Zeitwertkonten hat die Frankfurter Investmentgesellschaft den ZWK-Verwalter Lohoff & Partner gewonnen. Das Isernhagener Beratungsunternehmen bietet laut UI in Deutschland das umfassendste System an. Alle firmenspezifischen Belange können abgebildet werden. Gleichzeitig gewährleistet die hohe Automatisierung des Systems eine preisgünstige Verwaltung aller Daten und Vorgänge.

Für die Kapitalanlage zeichnet Universal-Investment verantwortlich. Die Fondsgesellschaft hat mit den Lebenszyklusmodellen “Defensiv” und “Chance” spezielle Anlagestrategien entwickelt, die auf das Alter und die Risikoneigung des einzelnen Mitarbeiters ausgerichtet sind. Beide ZWK-Varianten unterscheiden sich in ihren Zielen und ihrer jeweiligen Aktien- und Rentenfondsquote. Sie orientieren das Portfolio am Lebensalter des Mitarbeiters: Jüngere erhalten eine höhere Aktienquote als Ältere. Dabei investiert die “Chance”-Strategie staerker in Aktienfonds als die “Defensiv”-Variante. Universal-Investment hat diese Strategien mit Hilfe aufwendiger Risikoberechnungen entwickelt. Unterlegt wird die Kapitalanlage mit Musterportfolios aus so genannten Private-Label-Fonds, bei denen Universal-Investment sowohl quantitative als auch qualitative Maßstäbe ansetzt. In beiden Modellen kommen derzeit acht verschiedene Investmentfonds der Universal-Investment zum Einsatz, bei denen erfolgreiche Vermögensverwalter, renommierte Privatbanken und internationale Asset Manager hinter den Produkten stünden.

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