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17. November 2014, 13:52
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Go with the flow!

Kolumne von Achim Küssner, Schroders

Es vibriert und läutet in sämtlichen Oktaven jederzeit und überall – das Handy. Sobald es auf sich aufmerksam macht, lassen wir so einiges stehen und liegen.

Schroders

Achim Küssner, Schroders

Dann heißt es, volle Konzentration auf die neue Nachricht, Tweet oder Tickermeldung. Die digitale Welt ist keine neue Welt – sie ist unserer Welt. Schon längst ist der elektronische Informationsaustausch nicht mehr nur von privatem Interesse getrieben. Vertriebsexperten, PR-Fachleute und Marketingspezialisten jeder Branche wissen: Ohne die digitale Präsenz geht es nicht mehr. Und: Das Netz “lebt”. Was aber noch viel wichtiger ist, hier treffen Unternehmen ihre Kunden.

Für die Finanzdienstleistung ist der Weg gezeichnet: Auf der Kundenseite informieren sich die Generationen von morgen über ihre Anlageprodukte schnell und flexibel online. Die Qualität leidet keineswegs darunter. Im Gegenteil, das digitale Umfeld bietet die Möglichkeit, User ebenso breit wie detailliert zu informieren. Texte werden gestärkt von ansprechenden Bildern, Grafiken und Animationen, die komplexe Sachverhalte verständlich vermitteln.

Kunden wollen Einblick

Finanzdienstleister stehen zudem einem neuen Kundenselbstbewusstsein gegenüber. Junge Menschen emanzipieren sich zunehmend von “großen” Bankennamen und bilden ihre Meinung aus unterschiedlichen Quellen selbst. Auch in den weiterführenden Prozessen möchte der Kunde verstärkt mitreden und Einblick bekommen. Zugang zu Bankensystemen, Handelsplattformen und Datenbanken werden von Kundenseite immer mehr gefordert.

Unter dem Schlagwort “Big Data”– “Unmengen” von Datensätzen aus dem weltweiten Netz – bietet die digitale Revolution zukünftig aber auch dem Research der Finanzindustrie eine Quelle von unschätzbarem Wert. Denn diese digitalen Informationen können nicht nur verwaltet, sondern vor allen Dingen analysiert und aufbereitet, nach Relevanz qualifiziert und individuellen Ansprüchen selektiert werden.

Im Ergebnis stehen Analysen und Kenntnisse, die ein wertvolles Potential für das Research und im nächsten Schritt das Portfoliomanagement von Investmenthäusern darstellen. Denn mit diesen aufbereiten Informationen können Fondsmanager ihre Auswahlprozesse auf ein neues Fundament stellen, das ihnen unter anderem eine noch gezielterer und qualitativ nachhaltige Titelauswahl ermöglicht.

Zugegeben, es ist eine große Herausforderung mit der rasanten digitalen Entwicklung mitzuhalten – go with the flow, heißt es an den Konsumgütermärkten. Das gleiche gilt auch für die Finanzindustrie. Jetzt.

 

Autor Achim Küssner ist Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH.

Foto: Schroders

 

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