Anzeige
11. November 2015, 07:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Dotcom-Blase: Warum heute alles anders ist

Anleger, die an einen wirtschaftlichen Aufschwung glauben, und gezielt auf eine zyklische Branche wie die Technologiebranche setzen, wollen ein Desaster wie das Platzen der Dotcom-Blase vermeiden. Marktexperten sind sich einig, dass die heutige Situation eine ganz andere ist.

Dotcom-Blase

Von 2000 bis 2003 fand im Technologiesektor eine scharfe Korrektur der Aktienwerte statt.

Angst vor einer Dotcom-Blase wie Ende der 1990er-Jahre hat Sebastian Thomas, der den Allianz Informationstechnologie-Fonds managt, nicht.

“Damals haben Technologiefirmen aberwitzige Preise für Akquisitionen auf den Tisch gelegt, und auch die Investoren haben enorme Preise für Unternehmen gezahlt, die noch keinen einzigen Cent verdient haben. Heute liegt der Fokus der Technologieunternehmen eher darauf, wie sie die Liquidität, die sie angesammelt haben, ihren Aktionären zukommen lassen können. Die Dividendenrenditen in dem Sektor sind mittlerweile äußerst interessant, während es in den 90er-Jahren in erster Linie um Wachstum ging und die Shareholder damals so gut wie keine Dividenden erhielten.”

Komfortable Zeiten

Axel Riedel, Leiter für Finanzintermediäre und institutionelle Kunden in Deutschland und Österreich bei State Street Global Advisors (SSgA), erklärt, wie vergleichsweise komfortabel die Aktionäre im Technologiebereich heutzutage behandelt werden: “Die Dividendenrendite für europäische Telekommunikationstitel liegt aktuell bei 4,2 Prozent. Für den breiten MSCI-Europa-Index beträgt sie hingegen nur 3,4 Prozent, was ja angesichts der augenblicklichen Zinssituation auch sehr interessant ist.”

Sebastian Thomas zieht einen Vergleich zum US-Rentenmarkt: “Microsoft hat derzeit eine Dividendenrendite von 3,2 Prozent, während US-Staatspapiere lediglich 2,2 Prozent Zinsen abwerfen.”

Seite zwei: Auf einer breiteren Basis

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Ab dem 17. November im Handel!

Special 4/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Regulierung – betriebliche Altersversorgung – Unfallversicherung – Privathaftpflicht – Gewerbehaftpflichtpolicen

Ab dem 25. Oktober im Handel!

Versicherungen

Übergangsregelung für Lebensversicherer wird verlängert

Die wegen der Niedrigzinsen eingeführten steuerlichen Entlastungen für Lebensversicherer werden um ein Jahr verlängert. Ohne die Verlängerung hätten vermutlich große Teile der freien Rückstellung auf Beitragsrückerstattungen aufgelöst und versteuert werden müssen.

mehr ...

Immobilien

Vonovia-Chef hofft auf Fusion mit Deutsche Wohnen

Der Chef des Wohnungskonzerns Vonovia hofft weiterhin auf eine Fusion mit seinem Konkurrenten Deutsche Wohnen. Im Februar scheiterte sein Versuch einer feindlichen Übernahme.

mehr ...

Investmentfonds

Anleger sorgen sich um “Renzirendum” und Österreich-Wahl

Die Anleger sollten sich zu Beginn der neuen Woche auf starke Schwankungen am deutschen Aktienmarkt einstellen.

mehr ...

Berater

Pflege: Studie offenbart großen Informationsbedarf

Ein Großteil der Deutschen ist der Ansicht, dass es notwendig ist, eine private Pflegeversicherung abzuschließen. Das geht aus einer aktuellen Online-Befragung hervor. Die große Mehrheit fühlt sich derzeit zudem beim Thema private Pflegevorsorge nur mittelmäßig bis gar nicht informiert.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric erwirbt erste Maschine für Flugzeugportfolio

Der Asset Manager Doric hat mit einem Airbus A330-200 das erste Flugzeug für das “Floreat Aviation Portfolio” erworben. Leasingnehmer des Flugzeuges ist die Fluggesellschaft Virgin Australia.

mehr ...

Recht

Todesfall in der Familie: Die zehn wichtigsten Schritte

Stirbt ein naher Verwandter oder gar der Ehepartner, ist es für die Betroffenen schwer, klare Gedanken zu fassen. Leider haben Gesetzgeber und Versicherungsgesellschaften bei Todesfällen oftmals sehr knapp bemessene Fristen gesetzt, die unbedingt beachtet werden sollten.

mehr ...