Anzeige
Anzeige
12. Juni 2015, 09:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

HSBC: Keine großen Zinssprünge

Die aktuelle Korrektur an den Rentenmärkten stellt noch keinen Trendwechsel zu höheren Zinsen dar. Das sagt Christian Heger, Chief Investment Officer bei HSBC Global Asset Management (Deutschland).

Anleihen

HSBC erwartet keine stark ansteigenden Zinssätze.

 

In seinem aktuellen Marktkommentar nimmt der HSBC-Experte insbesondere die Lage der amerikanischen Notenbank Fed genauer unter die Lupe, die in einem Dilemma stecke: “Ein nominales Wachstum von gut vier Prozent braucht eigentlich keine Nullzinspolitik. Zudem wächst der politische Druck, aus einer vermeintlich nur der Wall Street helfenden Geldpolitik auszusteigen. Auf der anderen Seite gefährdet eine Zinsanhebung die durch den Börsenaufschwung ausgelösten Wohlstandseffekte. Der langanhaltende Anstieg hat US-Aktien verteuert.“

Starker US-Dollar drückt Aktienbörsen

Gleichzeitig bedrohen nach Meinung Hegers ein fester US-Dollar und anziehende Löhne die Aktienperformance: “Ein Zinsanstieg am langen Ende dürfte daher fast zwangsläufig zu einer Korrektur am Aktienmarkt führen, um eine halbwegs akzeptable Risikoprämie zu verteidigen. Angesichts dieses Risikos wird die Fed nur dann deutlich restriktiver werden, wenn die US-Wirtschaft in sehr guter Verfassung ist. Da die Vorzeichen eher für moderates Wachstum sprechen, sind allenfalls kleine Schritte zu erwarten“, so der HSBC-Experte.

Mit Blick auf die Kapitalmärkte sagt Heger: „Wir halten an unserer positiven Einschätzung für risikotragende Assets fest. Auf der Aktienseite bleiben asiatische Länder wie Indien und Japan sowie die Eurozone unsere Favoriten.“ (mr)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Auch Mylife reduziert die Überschussbeteiligung

Die Mylife Lebensversicherung bieten ihren Kunden 2017 eine laufende Verzinsung in Höhe von 2,8 Prozent, nach 3,35 Prozent im Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Mietrecht: Steuerliche Anerkennung setzt Mietzahlung voraus

Liegt bei der Vermietung an Verwandte kein steuerlich anzuerkennendes Mietverhältnis vor, können die Kosten für die Wohnung nicht steuermindernd als Werbungskosten berücksichtigt werden. Die Wüstenrot Bausparkasse berichtet über ein entsprechendes Urteil.

mehr ...

Investmentfonds

Bafin greift bei komplexen Finanzwetten für Privatanleger ein

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin greift erneut auf dem Markt für komplexe Finanzwetten für Privatanleger ein. Zum Anlegerschutz plane sie, Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von finanziellen Differenzgeschäften – sogenannten CFDs – zu beschränken, teilte die Bafin am Donnerstag mit.

mehr ...

Berater

HSH Nordbank nach neun Monaten mit höherem Gewinn

Die HSH Nordbank sieht sich mit einem gestiegenen Gewinn für den geplanten Verkaufsprozess gewappnet. Unter dem Strich habe das Institut in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 163 Millionen Euro erzielt, teilte die Bank am Freitag mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 24 Millionen Euro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Anteil der Immobilienfonds zieht kräftig an

Der Anteil von Immobilienfonds am Zweitmarkthandel ist im November auf fast 75 Prozent gestiegen. Das Handelsvolumen von Schiffsbeteiligungen hingegen ist eingebrochen.

mehr ...

Recht

Immobilienerbe: Obacht bei der Erbschaftsteuer

Beim Erben von Wohnungseigentum entfällt die Erbschaftsteuer nur, wenn der Erbe die Wohnung selber nutzt. Anderenfalls muss die Steuer entrichtet werden – auch wenn die Immobilie unentgeltlich engen Familienmitgliedern überlassen wird.

mehr ...