26. Januar 2016, 09:52

Nord-Regierungschefs: Keine Obergrenze beim Ausbau der Windenergie

Die Regierungschefs der norddeutschen Bundesländer haben sich für den konsequenten Ausbau der Windenergie an Land und auf hoher See ausgesprochen.

Shutterstock 304103402 in Nord-Regierungschefs: Keine Obergrenze beim Ausbau der Windenergie

Die Bundesregierung plant, von 2017 an die Förderung über feste Stromvergütungen durch Ausschreibungen abzulösen.

Bei der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) dürfe der angestrebte Anteil der regenerativen Energien von 40 bis 45 Prozent am gesamten Stromverbrauch für das Jahr 2025 keine Obergrenze sein, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) am Montag zum Abschluss des “Windenergiegipfels” in Wismar.

Die Bundesregierung plant, im Rahmen der EEG-Reform von 2017 an die Förderung über feste Stromvergütungen durch Ausschreibungen abzulösen, bei denen der günstigste Anbieter den Zuschlag erhält. Die daraus resultierenden höheren Kosten und Risiken für Investoren würden der Energiewende schaden und zum Ausbaustopp führen, fürchten die Regierungschefs. “Wir brauchen Verlässlichkeit, es darf keinen Fadenriss geben”, sagte Sellering. Gerade die Offshore-Windkraft sei der industrielle Pfeiler der Energiewende.

Zwei bis drei Offshore-Windparks pro Jahr gefordert

In einem sogenannten “Wismarer Appell” fordern die Nord-Regierungschefs gemeinsam mit dem Bundesverband Windenergie, dem Arbeitgeberverband Nordmetall und der IG Metall Küste den weiteren Zubau an Land von 2,5 Gigawatt Leistung pro Jahr. Auf See sollen auch im kommenden Jahrzehnt zwei bis drei Windparks pro Jahr neu ans Netz gehen.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock


Aktuelle Beiträge
Folgen Sie uns:
Aktuelle Beiträge aus dem Ressort Sachwertanlagen


Topaktuelle Themen auf der Startseite


Cash.Aktuell

Cash. 07/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Income-Fonds  – Mr. Dax im Fonds-Gespräch – PKV - Ferienimmobilien - Recruiting

Ab dem 16. Juni im Handel.

Cash. 06/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Aktiv versus passiv  –Versicherungen für Immobilien –Luftfahrtmarkt – Marktreport Anlageimmobilien

Ihre Meinung

Mehr Cash.

Versicherungen

Brexit: Blau direkt rechnet mit großen Folgen bei angelsächsischen Versicherern

Der Brexit wird auch für die Versicherungswirtschaft weitreichende Konsequenzen haben. Nicht nur, dass zahlreiche Versicherer wie Standard Life oder Clerical Medical in Frage gestellt sind, auch zahlreiche deutsche Fondspolicenanbieter haben Ihr Fondsmanagement teils über London durchführen lassen, so der Lübecker Maklerpool Blau direkt. 

mehr ...

Immobilien

Deutlich mehr Bauaufträge als im Vorjahr

Der Boom auf dem Bau hält dank extrem niedriger Zinsen an. Im April verzeichnete das Bauhauptgewerbe in Deutschland preisbereinigt 18,2 Prozent mehr neue Aufträge als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche AM: EU verliert marktfreundlichstes großes Mitglied

Stefan Kreuzkamp, Chief Investment Officer der Deutschen Asset Management, sieht lange Liste potenzieller Auswirkungen durch den Brexit.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank dünnt Filialnetz aus und streicht 3.000 Stellen

Weniger Standorte, trotzdem mehr Beratung – so verkauft die Deutsche Bank die Einschnitte in ihrem Filialnetz. Nach langen Verhandlungen stehen erste Zahlen fest. Das Management hält den Sparkurs für alternativlos.

mehr ...

Sachwertanlagen

Anhaltende Konzentration im Geschäft mit Frachtcontainern

Die Margen im Massengeschäft mit Frachtcontainern geraten zunehmend unter Druck. Dies erklärte Marc Schumann, Geschäftsführer von Solvium Capital, in einem Vortrag vor dem Europäischen Finanzforum in Hamburg.

mehr ...

Recht

BVG billigt EZB-Krisenkurs unter Auflagen

Mitten in der Eurokrise beruhigte die EZB mit einem weitreichenden Versprechen die Märkte. Nach jahrelangem Streit billigt Karlsruhe den riskanten Alleingang der Notenbank – aber nicht bedingungslos.

mehr ...