Anzeige
22. Januar 2013, 10:53
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Arag versichert gegen Falschberatung beim Aktienkauf

Der Düsseldorfer Rechtsschutzversicherer Arag hat vier Neuprodukte jeweils für Privat- und Gewerbekunden auf den Markt gebracht. Der Tarif “Arag Aktiv-Rechtsschutz Premium” soll unter anderem Rechtsschutz bei “Falschberatung beim Aktienkauf” bieten.

Dr. Matthias Maslaton, Arag

Dr. Matthias Maslaton

Wie die Arag mitteilt, ergänzt die Premium-Variante die bestehenden Produkte “Aktiv-Rechtsschutz Basis und Komfort”. Zu den Neuheiten dieser Linie gehöre beispielsweise, dass Verbraucher, die sich bei Kapitalanlagen falsch beraten fühlen, “Streitigkeiten aus dem Kauf von Aktien oder Rentenwerten” mit jeweils 10.000 Euro pro Anlageklasse absichern lassen können.

Rechtskosten im Zusammenhang mit risikoarmen Geldanlagen wie Sparbuch, Girokonto, Tagesgeld oder die steuerlich geförderte Altersvorsorge seien hingegen in allen drei Tarif-Varianten unbegrenzt abgedeckt, erklärt der Versicherer.

Der Premium-Tarif übernimmt laut Arag zudem die Kosten für eine anwaltliche Beratung zur Testamentserstellung und finanziert Eltern eine Studienplatzklage mit fünf Verfahren pro Vertragsdauer. Dies sei weit mehr, als Mitbewerber anbieten würden, heißt es aus Düsseldorf.

“Arag JuraCheck” soll bei AGB-Prüfung helfen

Mit dem Neu-Tarif “Arag JuraCheck” könnten Vertragsklauseln oder die eigene Webseite von Anwälten rechtlich geprüft werden, so die Arag weiter. “Besonders interessant ist dieses Angebot für Selbstständige sowie kleinere und mittelständische Unternehmen, denn sie haben in der Regel keine eigene Rechtsabteilung und sind dankbar, im Ernstfall einen starken Partner an ihrer Seite zu wissen”, sagt Arag-Produktvorstand Dr. Matthias Maslaton. Zudem sei für Firmenkunden ein Check der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) oder die Bonitätsauskunft potenzieller Kunden eingeschlossen. Kunden, die zusätzlich eine persönliche Beratung durch einen Anwalt vor Ort wünschen, müssten den Tarif “ARAG JuraCheck Plus” wählen.

“Arag web@ktiv” auf Firmenkundengeschäft erweitert

Darüber hinaus steht der Tarif “Arag web@ktiv” jetzt auch Firmenkunden zur Verfügung, um “Risiken und Gefahren im Zusammenhang mit der Internetnutzung” abzusichern. Der “herausragende Start” des Produkts im Privatkundenbereich, mit 2.300 Policen zwischen Oktober und Dezember 2012, habe zu der Entscheidung beigetragen.

Werden beispielsweise über ein Unternehmen oder seine Mitarbeiter Unwahrheiten im Netz verbreitet, soll der “Rufretter” dabei unterstützen, rufschädigende Inhalte löschen zu lassen und “die Verursacher zur Verantwortung” zu ziehen. Darüber hinaus biete der Arag web@ktiv einen Beratungs-Rechtsschutz etwa bei Vorwürfen wegen Urheberrechtsverletzungen und deren Abmahnungen, heißt es. (lk)

Foto: Arag

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...