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14. Januar 2013, 11:37
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Central steigt in “Pflege-Bahr”-Markt ein

Das Angebot sogenannter Pflege-Bahr-Tarife wächst weiter: Seit Januar bietet auch die Central Krankenversicherung aus Köln eine staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung an. Das Produkt “central.pflege” kann nach Angaben des Unternehmens optional um den Tarif “central.pflegePlus” erweitert werden.

Die Central ist seit Januar mit einem eigenen Pflege-Bahr-Produkt im Markt vertretenFür die maximale monatliche Leistung von 1.890 Euro (63 Euro am Tag) muss ein 20-jähriger Kunde im Tarif “central.pflege”, 10,03 Euro im Monat zahlen. Ein 50-Jähriger bekommt für annähernd den gleichen Beitrag (10,57 Euro) eine Leistung von 630 Euro; möchte dieser die volle Leistung, werden 41,71 Euro im Monat fällig.

Um den staatlichen Förderbeitrag von monatlich fünf Euro zu erhalten, muss der Eigenbeitrag mindestens zehn Euro pro Monat beziehungsweise 120 Euro im Jahr betragen. Der staatlichen Zuschuss beantragt die Central für den Kunden.

Wie gesetzlich vorgesehen garantiert die Central je nach Pflegestufe 100 Prozent (Pflegestufe III), 30 Prozent (Plegestufe II), 20 Prozent (Pflegestufe I) oder zehn Prozent (“Pflegestufe 0”) der Versicherungsleistung. Eine Gesundheitsprüfung ist bei bei Pflege-Bahr-Produkten nicht erforderlich. Zudem entfällt die Wartezeit, wenn der Versicherte in Folge eines Unfalls gepflegt werden muss. Wie das Tochterunternehmen des Versicherers Genrali weiter mitteilt, kann die Versicherungsleistung frühestens fünf Jahre nach Abschluss der Versicherung in Anspruch genommen werden.

“central.pflegePlus” erfordert Gesundheitsprüfung

Mit dem “central.pflegePlus” kann der Kunde laut Central das Leistungsniveau ausbauen. Der Tarif unterscheidet zwischen häuslicher und teilstationärer sowie vollstationärer Pflege. Bei einem vollstationären Aufenthalt erbringt die Central in den Pflegestufen I, II und III 100 Prozent der Versicherungsleistungen. Versicherten mit Pflegestufe III wird zudem der Beitrag erlassen. Der Versicherer zahlt außerdem einmalig das doppelte monatliche Pflegegeld, wenn der Versicherte erstmals eine Pflegestufe (Pflegestufe I bis III) erhält. Bis zu 9.000 Euro können laut Central beispielsweise für den behindertengerechten Umbau der Wohnung verwendet werden.

Für eine monatliche Leistung von 600 Euro zahlt ein 20-Jähriger beim “central.pflegePlus” einen monatlichen Beitrag von 6,35 Euro. Ein 50-Jähriger muss für diese Leistung 31,43 Euro im Monat zahlen. Der Tarif erfordert eine Gesundheitsprüfung, die Wartezeit beträgt ein Jahr. Über ein Optionsrecht können Versicherte zwischen dem Alter 30 und 55 ihren Versicherungsschutz alle fünf Jahre ohne erneute Gesundheitsprüfung aufstocken, berichtet die Central. (lk)

Foto: Shutterstock

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2 Kommentare

  1. Na da werden die DLVAG Strukkis die Central wieder mit vielen Neuverträgen beglücken.

    Kommentar von Stefan — 2. Februar 2013 @ 15:02

  2. Wer will sich denn noch bei so einem Haufen wie der Central versichern.
    Sehen sie sich doch mal die Beitragssteigerungen der letzten Jahre bei der Central an – jährlich z.t. über 20 % jeweils auf den letzten Beitrag……..
    Zudem katastrophale Erreichbarkeiten in der Zentrale und wochenlange Bearbeitungsdauer bei Vertragsänderungen.

    Kommentar von rudi dahm — 15. Januar 2013 @ 22:51

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