Anzeige
Anzeige
24. September 2014, 08:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Arbeitskraftsicherung: Gezerre um Ausschnittsdeckung

Erwerbstätigen, die keine Chance auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) haben, wird inzwischen ein breites Spektrum an Ersatz-Lösungen angeboten. Diese sehen allerdings im Vergleich zur klassischen BU-Police nur eine Ausschnittsdeckung vor. Ob sich die Alternativen am Ende am Markt durchsetzen, hängt im Wesentlichen von zwei Parametern ab.

Arbeitskraftsicherung

BU-Markt im Wandel: Eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist für nicht wenige Arbeitnehmer schlichtweg zu teuer geworden.

Allen BU-ähnlichen Produkten ist gemein, dass sie bis zu 40 Prozent günstiger sind als BU-Policen. Da sie aber im Gegenzug auch weniger leisten, werden die BU-Alternativen von Verbraucherschützern und auch von einigen Versicherungsmaklern kritisch betrachtet – zu Unrecht, wie der Marktanalyst Michael Franke findet.

“Wenig Schutz immer noch mehr als kein Schutz”

Produkte unterhalb der BU zu meiden sei genauso sinnlos, wie einen Kleinwagen nicht zu kaufen, weil er weniger Knautschzone als eine Oberklassenlimousine böte, betont Franke. Man könnte auch sagen, dass der Geschäftsführer des Analysehauses Franke und Bornberg ein Verfechter des Prinzips “Wenig Schutz ist immer noch mehr als gar kein Schutz” ist.

Ebenso wie bei der Fahrzeugsicherheit seien alternative Produkte zur Arbeitskraftsicherung in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt worden, fährt Franke fort. “Inzwischen wird ein großes Leistungsspektrum gerade für solche Erwerbstätigen geboten, die keine Chance auf einen BU-Vertrag haben.”

Großes Potenzial im Bestand

Dabei gilt aus Sicht des Experten die Faustformel: Je geringer der Berufsbezug der Versicherung, desto eher ist das Produkt auch bei Vorerkrankungen abschließbar. In den Vertriebszahlen schlagen sich die vergleichsweise niedrigen Zugangshürden zu den BU-Alternativen jedoch nicht positiv nieder.

Seite zwei: Bedeutende Rolle des Vertriebs

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Da kann ich Herrn Franke nur beipflichten ! Aber, wie so oft, liegt die eigentliche Lösung doch sehr nah: Frühe Beratung! Ein 17 jähriger Azubi “Mechatroniker” zahlt für 1.000 € monatliche BU Rente bis Endalter 65 ! grade einmal 38 € monatlich ! Ein 30 jähriger würde bereits deutlich über 100 € monatlich zahlen.

    Kommentar von Nils Fischer — 25. September 2014 @ 18:12

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Generali bringt neuen Telematiktarif

Die Generali in Deutschland hat mit Generali Mobility einen neuen Telematiktarif auf den Markt gebracht Die Cosmosdirekt folgt im Oktober dieses Jahres mit einem Produkt, das sich speziell an junge Fahrer richtet.

mehr ...

Immobilien

Aareal Bank warnt vor Immobilienblase in Deutschland

Der Vorstandschef des Wiesbadener Gewerbeimmobilienfinanzierers Aareal Bank, Hermann Merkens, warnt erneut vor Übertreibungen auf dem deutschen Immobilienmarkt.

mehr ...

Investmentfonds

US-Notenbank treibt Rohstoffpreise

Zuletzt gewannen die Rohstoffe wieder deutlich an Boden. Damit setzt sich die überwiegend positive Entwicklung in diesem Jahr fort.

mehr ...

Berater

Honorarberater-Konferenz in Kassel

Am 15. November 2016, findet im Schloss-Hotel Kassel die zweite Honorarberater-Konferenz in diesem Jahr statt. Veranstalter ist das IFH Institut für Honorarberatung in enger Kooperation mit dem Verbund Deutscher Honorarberater (VDH).

mehr ...

Sachwertanlagen

Jamestown gibt neuen Publikums-AIF in den Vertrieb

Der US-Spezialist Jamestown startet den Vertrieb des alternativen Investmentfonds (AIF) Jamestown 30. Er soll in Büro-, Einzelhandels- und Mietwohnobjekte in bedeutenden Großräumen der USA investieren.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...