Anzeige
28. Oktober 2014, 09:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kinderversicherung: Absicherung für die Kleinen

Der Schutz von Kindesbeinen an ist dringend notwendig, schließlich ist der staatliche Kinderschutz dürftig. Besser als Standardpakete mit starren Inhalten sind Einzelbausteine, die sich individuell zu einem bedarfsgerechten Vorsorgekonzept zusammenstellen lassen.

Gastbeitrag von Werner Gremmelmaier, Universa Versicherungen

Kinderversicherung

Werner Gremmelmaier, Vertriebsvorstand der Universa Versicherungen: “Nach einer TSN-Infratest-Umfrage halten Eltern eine gute Beratung durch den Versicherungsvermittler für eine wertvolle Entscheidungshilfe.”

Der staatliche Kinderschutz lässt zu wünschen übrig: Unfallschutz gibt es nur im Kindergarten, in der Schule oder auf dem direkten Weg dorthin. Wird ein Kind durch einen Unfall oder eine Krankheit pflegebedürftig, zahlt die Pflegekasse je nach Stufe nur ein niedriges Pflegegeld, das kaum ausreicht, um die Pflegekosten und Einkommensverluste der Eltern zu decken, die durch die Betreuung des Kindes entstehen.

Bei der gesetzlichen Krankenkasse gilt für die medizinische Versorgung das im Sozialgesetzbuch festgeschriebene Wirtschaftlichkeitsgebot, nach dem die Leistungen nur “ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich” sein dürfen.

Auch später im Berufsleben sind die Kinder auf sich allein gestellt und haben seit der Rentenreform 2001 keinen Schutz mehr bei Berufsunfähigkeit.

Passender Risikoschutz für Kinder

Bei der Vorsorge für Kinder sollten Eltern Schritt für Schritt vorgehen. Einen goldenen Weg gibt es nicht. Jeder Elternteil hat andere Bedürfnisse und Vorsorgepräferenzen. Soll beispielsweise die medizinische Versorgung bei gesetzlich Versicherten um Heilpraktiker, Naturheilverfahren, homöopathische Mittel sowie zusätzliche Vorsorge- und Ergänzungsuntersuchungen ausgeweitet werden?

Wird ein finanzieller Zuschuss für Brillen, Kontaktlinsen oder eine Zahnspange benötigt? Immerhin ist eine Zahn- und Kieferregulierung heute bereits bei fast jedem zweiten Kind erforderlich.

Gute Angebote leisten bei Kieferorthopädie auch, wenn von der Krankenkasse in den Indikationsgruppen 1 und 2 keine Grundleistung erbracht wird. Keine Abstriche sollten Eltern bei der medizinischen Versorgung im Krankenhaus machen: Chefarztbehandlung mit Unterbringung im Ein-/Zweibettzimmer und freie Krankenhauswahl gibt es für Kinder bereits für nur wenige Euro im Monat.

Seite zwei: Im Ernstfall ein Leben lang

Weiter lesen: 1 2 3 4

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...