Anzeige
Anzeige
24. Juni 2014, 18:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Umfrage: Deutsche wollen “echten” Einkommensschutz

90 Prozent der Verbraucher erwarten “echten” Einkommensschutz, der unabhängig vom gesundheitlichen Grund für den Verlust der Arbeitskraft leistet. Ausschnittsdeckungen lehnen sie ab. Dies ergab eine aktuelle YouGov-Verbraucherumfrage im Auftrag von HDI.

Markus-DrewsHDI-GERLING750 in Umfrage: Deutsche wollen echten Einkommensschutz

Markus Drews, HDI: “Großes Interesse an Qualität.”

Vermittler sollten Kunden, die ihre Arbeitskraft schützen wollen, deshalb nur Berufs- (BU) oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen (EU) empfehlen, so HDI.  Der Grund: Nur BU- und EU-Policen böten den Kunden umfassenden und damit wirkungsvollen Schutz.

Alle anderen Absicherungskonzepte seien regelmäßig Ausschnittsdeckungen, die bestimmte Erkrankungen aussparen – zum Beispiel psychische Leiden. Verliere der Kunde dann beispielsweise wegen Depressionen seine Arbeitskraft, stehe er finanziell im Regen.

Wichtiger als die “Echtheit” des Einkommensschutzes ist Verbrauchern nur ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (91 %). Das Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte im Auftrag der HDI Lebensversicherung AG im Mai 2014 insgesamt 1.031 Erwerbstätige, Studenten und Auszubildende zwischen 18 und 45 Jahren in Deutschland. Anfang 2014 hatte YouGov, ebenfalls im Auftrag von HDI, bereits 200 freie Vermittler interviewt.

“Haftungsrechtlich auf der sicheren Seite”

72 Prozent von ihnen erklärten damals, auf “echten” Einkommensschutz zu setzen. Markus Drews, im Vorstand von HDI für den Vertrieb verantwortlich, analysiert: “Sowohl Vermittler als auch Kunde haben beim Einkommensschutz ein großes Interesse an Qualität zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis. Der Kunde, weil er seine Arbeitskraft umfassend und wirkungsvoll absichern möchte. Der Vermittler, weil er im Sinne des Kunden handeln und damit auch haftungsrechtlich auf der sicheren Seite stehen will.”

Staat als zweitwichtigste Einnahmequelle

Weitere zentrale Ergebnisse der aktuellen YouGov-Studie: Verbraucher sind über die Risiken, die mit dem Verlust der Arbeitskraft zusammenhängen, inzwischen gut informiert. 70 Prozent zählen psychische Erkrankungen zu den drei wichtigsten Ursachen für den Verlust der Arbeitskraft. Zwar gilt der Staat – nach der Familie – mit 36 Prozent nach wie vor als zweitwichtigste Einnahmequelle im Fall einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit. Über das Leistungsniveau machen sich die Menschen aber keine Illusionen mehr.

40 Prozent rechnen mit einer Erwerbsminderungsrente, 44 Prozent stellen sich auf Hartz IV ein. Sie hoffen, vom Staat im Ernstfall durchschnittlich 484 Euro pro Monat zu erhalten. Ihre persönliche Versorgungslücke schätzten die Befragten durchschnittlich auf 833 Euro. Trotzdem haben bislang nur 46 Prozent der Befragten ihr Einkommen abgesichert.

Foto: HDI

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Systematischer Rechnungs-Check-up spart Kosten

Bei der Prüfung der Sozialversicherungsträger-Regresse fällt fast jede dritte Forderung durch, die auf dem Schreibtisch der Haftpflichtversicherer landet. Durch eine systematische und medizinisch fundierte Kontrolle können etwa zehn Prozent der ursprünglich geforderten Beträge eingespart werden. Gastbeitrag von Olav Skowronnek, Actineo

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Candriam setzt auf Robotik

Die Candriam Investors Group will im Rahmen einer neuen Strategie auf Robotik und innovative Technologien fokussieren. Es soll in Unternehmen investiert werden, die innovative, zukunftsweisende Produkte in diesem Segment entwickeln.

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...